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Kamp-Lintfort: Frau und Kultur: Gruppe besteht seit 25 Jahren

Kamp-Lintfort : Frau und Kultur: Gruppe besteht seit 25 Jahren

Die Gruppe trifft sich zweimal im Monat. Lesungen, Reiseberichte und Ausflüge stehen auf dem Programm.

Die Kamp-Lintforter Gruppe des Verbandes "Frau und Kultur" wird 25 Jahre alt. Das Jubiläum feiert die Gruppe am 7. Juli, 15 Uhr, in der Begegnungsstätte "Alte Scheune" auf dem Kamper Berg. Die Bundesvorsitzende Elisabeth Kessler-Slotta hat ihr Kommen zugesagt.

Der Verband "Frau und Kultur" wurde 1896 in Berlin gegründet. Damals fasste die Frauenbewegung langsam in Deutschland Fuß. Sie setzte sich für die Gleichberechtigung der Frauen in Familie, Beruf und Gesellschaft ein, zum Beispiel für das Wahlrecht. Gleichzeitig förderte sie die kulturelle Bildung der Frauen. Diese kulturelle Bildung der Frauen zu fördern, war auch das Ziel, als Eva Paschmann im Frühjahr 1990 Gleichgesinnte um sich versammelte, um in Kamp-Lintfort eine neue Gruppe "Frau und Kultur" zu gründen. 20 Jahre leitete Elisabeth Ploch die Gruppe. Heute ist sie Ehrenvorsitzende. Den Vorsitz übernahm im vergangenen Jahr Christa Aumann.

Zweimal im Monat kommt die Gruppe zusammen. "Am ersten Dienstag eines Monats treffen wir uns zu einer Lesung oder einem Reisevortrag", erzählt Christa Aumann. Zum Beispiel trug am ersten Dienstag im Mai Christine Utermöhlen vom Kamp-Lintforter Lyrikerkreis Gedichte und Geschichte vor, die unter dem Thema "Frühlingsgefühle - quer Beet" standen. Oder im Januar fand eine Lesung des Kriminalautors Jörg Böhm statt, der aus seinem Buch "Und die Schuld trägt deinen Namen" vortrug.

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An jeden dritten Dienstag im Monat unternimmt die Gruppe eine Reise. Zum Beispiel fuhr sie Mitte Mai mit dem Bus ins Spargeldorf Walbeck. "Dort trafen wir die diesjährige Spargelprinzessin", erzählt die zweite Vorsitzende Katharina Schwarz. Am 23. Juni besucht die Gruppe anlässlich des 125. Todestages von Vincent van Gogh das Museum Kröller-Müller und den Skulpturenpark Hooge Veluwe in den Niederlanden. Am 21. Juli fährt die Gruppe ins ehemalige Zisterzienserinnenkloster Mülheim-Saarn, das einst Kloster Kamp unterstand. Dort liegt die Pankok-Villa, in der eine Ausstellung zum Leben des Grafikers und Malers Otto Pankok zu sehen ist. Neben dieser Ausstellung besichtigt die Gruppe den Kräutergarten. "Bei den Ausflügen fahren zwischen 30 und 50 Personen mit", berichtet Christa Aumann. "Sie stehen auch Nicht-Mitgliedern offen, die einen etwas höheren Reisekostenbeitrag leisten müssen."

Die Kamp-Lintforter Gruppe besteht heute aus 57 Mitgliedern. "Sie kommen auch aus den umliegenden Städten", berichtet Kassenwartin Gabriele Rein, die selbst aus Neukirchen-Vluyn stammt. 23 Gruppen "Frau und Kultur" gibt es über Deutschland verteilt, davon zehn in Nordrhein-Westfalen. "Lebenslanges Lernen ist das Hauptziel der Bewegung", sagt Aumann.

Sie freut sich, beim Jubiläum am 7. Juli auch sechs Gründungsmitglieder ehren zu können: Eva Paschmann, Brunhilde Dölwes, Liesel Giebichenstein, Elisabeth Ploch, Helene Sebold und Gisela Schmitz. Unterstützt wird sie dabei von der Bundesvorsitzenden.

Die Gruppe "Frau und Kultur" trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat in der Begegnungsstätte "Alte Scheune" auf dem Kamper Berg, Abteiplatz 25. Vorsitzende ist Christa Aumann, Telefon 02842 10495, E-Mail: [email protected] .

(RP)