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Kamp-Lintfort.: Erstes Gestfelder Stadtteilfest an der Sudermannstraße

Kamp-Lintfort. : Erstes Gestfelder Stadtteilfest an der Sudermannstraße

Gemeinsam reden, lachen und feiern - das war das Motto des Stadtteilfestes am Samstagnachmittag im Gestfeld. Die Bewohner genossen ihr erstes Stadtteilfest auf dem Schulgelände der Sudermannstraße. "Bürgerfeste gab es zwar schon öfter, doch dieses Mal haben die Bürger selbst die Initiative ergriffen", sagte Birgit Lötters, die zuständig für die Koordinierung des Bürgerengagements der Stadt ist.

"Vor einem guten Jahr haben wir die Gestfelder gefragt, was sie sich für ihren Stadtteil wünschen, nach dem Motto: Ihr sagt uns, was ihr wollt, und wir setzen gemeinsam mit euch eure Wünsche um. Das ist das Ergebnis," erklärte sie.

Neben dem guten Wetter sorgten viele Tanz- und Showeinlagen unter anderem der Sekundarschule und der Ernst-Reuter-Grundschule für gute Stimmung. Während sich die Kinder auf der Hüpfburg austobten oder sich beim Parcouring versuchten, luden aufgestellte Bierbänke und eine lange Kaffeetafel des Café Bullerbü die Erwachsenen zum Verweilen ein.

Kamp-Lintforts Bürgermeister Christoph Landscheidt weiß ehrenamtlichen Einsatz zu schätzen: "Es kann einem Stadtteil nichts besseres passieren, als bürgerschaftliches Engagement."

Und auch die Besucher sind von dem Fest begeistert: "Es ist toll, was die Menschen des Stadtteils auf die Beine gestellt haben. Es macht das Gestfeld lebendiger", sagte Florian Liehr (38), ein Besucher des Festes. Die Kamp-Lintforterin Christina Wicher (33) ist ebenfalls begeistert: "Es ist toll, wenn die Menschen aus der Nachbarschaft zusammenkommen."

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Neben den Schulen war auf dem Fest zum Beispiel auch die Kleine Offene Tür Gestfeld, der Runde Tisch des Stadtteils und die Wohnungsgesellschaft Vivawest vertreten, die im Gestfeld besonders viele Wohnungen vermietet. Alle wollten das Miteinander in der Nachbarschaft unterstützen. Erst in den späten Abendstunden klang das Fest gemütlich aus.

(RP)