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Kamp-Lintfort: Die Liturgie kommt aus Surinam

Kamp-Lintfort : Die Liturgie kommt aus Surinam

Der Weltgebetstag der Frauen wird am 2. März in der Friedenskirche gefeiert.

"Gottes Schöpfung ist sehr gut!" - so lautet das diesjährige Thema des Weltgebetstages, der am Freitag, 2. März weltweit in mehr als 120 Ländern von Frauen aller Konfessionen gefeiert wird. In Kamp-Lintfort findet der ökumenische Gottesdienst um 16.30 Uhr in der Friedenskirche, Königstraße 87, statt. Im Anschluss sind die Gottesdienstbesucher zu einem gemütlichen Zusammensein mit Snacks und Getränken eingeladen.

Die Liturgie wurde in diesem Jahr von Christinnen in Surinam entwickelt, einem kleinen Land in Südamerika. Auf einer Fläche, weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Die frühere niederländische Kolonie liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Umweltzerstörung und massiver Rohstoffabbau jedoch bedrohen die einzigartige Flora und Fauna. Die Surinamer bezeichnen sich selbst als "moksi", als Verbindung aus den vielen verschiedenen Ethnien, die aus vier Kontinenten zukommen. "Moksi" heißt aber auch "gemeinsam", denn mit der Vielfalt haben sie ein buntes Miteinander gestaltet. Der Weltgebetstag bietet eine gute Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag, die Mädchen und Frauen weltweit stärken. Neben der Arbeit von Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika, werden mit den Geldern zum Weltgebetstag 2018 auch drei Projekte in Surinam unterstützt.

Weitere Informationen unter www.weltgebetstag.de.

(RP)