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Die Jungschützen messen sich in Kamp-Lintfort.

Brauchtum in Kamp-Lintfort : Die Jungschützen messen sich

Die Schützenbruderschaft Saalhoff hat am Samstag zum Bezirksjungschützen- und Fahnenschwenkertag eingeladen. Der Jungschützentag für den Bezirkskreis Moers findet in jedem Jahr an einem anderen Ort statt.

Der Tag stand unter dem Motto „Jungschütze im Herzen – ob Jung oder Alt“. Zuerst trafen sich alle um 13 Uhr zur Messe in der St.-Michaels-Kapelle in Saalhoff, danach startete der Schützenumzug samt Spielmannszug. Die etwa 130 Teilnehmer liefen zur Wiese hinter der Grundschule am Niersenberg, wo schon kühle Getränke bereitstanden. Auch Bürgermeister Christhoph Landscheidt kam zur Begrüßung. Auf der Wiese wurden Fahnen geschwenkt. Shuttlebusse fuhren zum Schießwettkampf am Kloster Kamp. Um 18 Uhr wurden die Sieger bekannt gegeben.

„Der Bezirksschützentag findet jedes Jahr statt“, sagt Maik Pawlik, Jungschützenmeister der St.-Michael-Saalhoff-Bruderschaft. Es gibt immer einen Fahnenschwenk- und einen Schießwettkampf. Beim Fahnenschwenken traten die Teilnehmer zuerst gemeinsam auf, dann zeigten sie in kleinen Gruppen ihr Können. Worauf es ankommt, weiß Karolin Zerbe, sie ist Fahnenschwenkmeisterin von Saalhoff.

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„Die Fahne wird um sämtliche Körperteile geschwenkt, von oben nach unten und dann wieder zurück.“ Das symbolisiere die Fesselung und Entfesselung des Heiligen Sebastian. Sieben Minuten hat jede Gruppe Zeit. Die Fahnenstangen sind etwa zwei Meter lang, das Tuch meist etwa 1,50 x zwei Meter. Bei der Vorführung kommt es darauf an, dass man die Bewegungen präzise und synchron ausführt.
Schießmeister Christian Engeln erklärte, dass die Schützen in drei Gruppen geteilt werden. Sie schießen mit Luftgewehren auf Tonscheiben. Dieser Wettkampf wurde am Kloster Kamp ausgetragen. Schülerinnen und Schüler bis 15 Jahre dürfen das Gewehr auf die Schulter legen. Die Jugendlichen und die Senioren schießen freistehend.