Die Beach Party steigt am Samstag in Kamp-Lintfort.

Sonne, Sand und Schlager in Kamp-Lintfort : Alles bereit für die große Beach Party

Die Veranstalter erwarten 6000 Schlagerfans. Seit fünf Jahren organisiert die Agentur Passepartout das Event erfolgreich im Panoramabad Pappelsee.

Rund 5000 Tickets für die Beach Party am Samstag, 24. August, sind schon verkauft: Veranstalter Thorsten Kalmutzke, Geschäftsführer der Agentur Passepartout, geht davon aus, dass auch dieses Jahr wieder 6000 Schlagerfans aus Kamp-Lintfort und der Region im Panoramabad Pappelsee feiern werden. „Für die Abendkasse halten wir noch ein Kontingent von 500 Eintrittskarten vor“, betonte der Veranstalter. Thorsten Kalmutzke ist Kamp-Lintforter und schon ein bisschen stolz auf die erfolgreiche Entwicklung, die die Beach Party in den vergangenen fünf Jahren genommen hat, seitdem seine Agentur das Ruder als Veranstalter inne hat.

„Sie ist die größte Party am Niederrhein. Die Leute kommen aus einem Umkreis von 35 bis 40 Kilometern um Kamp-Lintfort herum“, betont Kalmutzke. Und damit das so bleibt, hat er für Samstag alle wichtigen Mallorca-Barden nach Kamp-Lintfort engagiert: Es werden erwartet DJ Andy Luxx als Moderator, Tini Tus, Isi Glück, Anna Maria Zimmermann, Peter Wackel, Mia Julia und Mickie Krause. Lob gab es am Montag auch von der Stadt, die die Agentur mit Sitz in Krefeld vor fünf Jahren mit der Veranstaltung betraut hatte. „Die Beach Party ist ein Riesen-Ereignis in der Region“, sagte Bürgermeister Christoph Landscheidt. „Deshalb wollten Profis für die Veranstaltung“, betonte Dezernent Christoph Müllmann. Die Beach Party gilt nach der Versammlungsstättenverordnung als Großveranstaltung. Das Sicherheitskonzept wurde deshalb noch einmal modifiziert. Es wird dieses Jahr mehr Sicherheitspersonal eingesetzt, insgesamt 60 Ordner sind vor Ort. Das sind 20 mehr als 2018. Erstmals ist die Polizei mit einer festen Einsatzzentrale auf dem Gelände. Auch das Rote Kreuz unterstützt die Veranstalter. „Wer alkoholisiert kommt, wird nicht eingelassen“, betonte Kalmutzke. „Wir werden auch die Taschenkontrollen zur Sicherheit unserer Gäste verstärken.“ Es herrscht Glasverbot. Auch Regenschirme, Rucksäcke und andere möglicherweise gefährliche Gegenstände sind nicht gestattet. Der Aufbau der Bühnentechnik startet am Donnerstagabend. Am Samstag ist das Schwimmen im Freibad nicht möglich. „Wir haben unsere Bühnentechnik noch einmal vergrößert und den Sound verstärkt“, berichtete Kalmutzke am Montag und verweist auch auf „ein ausgeklügeltes“ Beleuchtungskonzept.

Die Veranstalter verzichten erstmals auf Einweggeschirr und haben auf Mehrweg umgestellt. „Wir nehmen keinen Pfand“, so Kalmutzke. Dafür steigen allerdings die Getränkepreise. Ein Glas Bier (0,25 l) wird 2,95 Euro kosten. Die Eintrittspreise sind stabil geblieben.

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