Chöre, Orchester und Laientheater treten auf der Laga in Kamp-Lintfort auf

Serie Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort : Die Laga-GmbH gibt der ehrenamtlichen Kultur eine Bühne

Mehr als 1000 Veranstaltungen sind für die Zeit vom 17. April bis zum 11. Oktober 2020 auf der Landesgartenschau geplant. Auf die Besucher warten Höhepunkte aus Sport, Gartenkunst und Kultur. Neben der Präsentation der Kulturregion Niederrhein und den Veranstaltungen, die die „Klanghelden“ aus Wesel im Auftrag der Landesgartenschau organisieren, liegt der Fokus insbesondere auf dem Ehrenamt.

Vereine, Verbände und Engagierte sind eingeladen, mit ihren Angeboten das Gartenschau-Jahr zu bereichern. Ein Großteil kommt aus dem Bereich Kultur. 46 Vereine haben bereits feste Termine mit Susanne Toussaint vereinbart. Sie ist bei der Laga für das Veranstaltungsmanagement zuständig.

Darunter sind Chöre, Orchester, Bands, Laien- und Tanztheater. Die meisten stammen aus der Wir4-Region, also Moers, Kamp-Lintfort, Rheinberg sowie Neukirchen-Vluyn. „Die weiteste Anreise hat bislang ein Chor aus Koblenz, der seine Chorreise zur Landesgartenschau geplant hat und hier auftreten wird“, berichtet Susanne Toussaint.

LesArt und Lyrikerkreis aus Kamp-Lintfort wollen Lesungen an verschiedenen Orten in den Gartenschau-Parks anbieten. Die ehrenamtlichen Kulturschaffenden werden sich und ihre Kunst aber auch auf der großen Bühne präsentieren. So wird das Publikum die Vielfalt der hiesigen Chorlandschaft entdecken können. Mit dabei sind zum Beispiel „Musik inklusive“ aus Kamp-Lintfort, der Frauenchor Sound & Soul aus Rheurdt, der Chor Da Capo Borth-Wallach, der Heartchor Moers und die Witches of Pitches aus Moers. Für Unterhaltung wollen auch Orchester und Musikbands aus der näheren und weitere Umgebung sorgen, beispielsweise das Blasorchester Lohmühle, das Rheinpreußen-Orchester und die bekannte Kamp-Lintforter Band Buckle Up.

Auch die ehrenamtlich Aktiven aus den Sparten Tanz und Theater werden auf der Landesgartenschau im nächsten Jahr vertreten sein. Kindertheater führen „Die Rabenmütter“ aus Rheinberg auf der Bühne auf. Die Ballettschule „La Balance“ mit ihren Studios in Duisburg und Neukirchen-Vluyn will ebenso ein Programm vorbereiten wie der Tanzkreis im SV Concordia Ossenberg aus Rheinberg und der Rock’n’Roll-Club aus Moers. Das Programm, das die Ehrenamtlichen aus Chören und Vereinen präsentieren werden, dauert jeweils 45 Minuten. Aufführungen sind sowohl werktags als auch am Wochenende vorgesehen. „Wobei sich die Aufführungen schon mehr aufs Wochenende konzentrieren werden“, erläutert die Veranstaltungsmanagerin. Immer um 11 und 15 Uhr sind Präsentationen geplant. „Wir überlegen zurzeit aber, ob wir an den Wochenenden nicht einen zusätzlichen Termin dazwischen legen “, sagt Toussaint. Im Oktober soll der dann komplette Veranstaltungskalender online gehen. Die Resonanz der Vereine sei sehr gut gewesen, berichtet sie. Die meisten hätten sich von selbst gemeldet. Doch auch die Kulturbüros in den Nachbarstädten brachten sich ein. Ein Gruppe Bildender Künstler aus der Klosterstadt wandte sich an Kamp-Lintforts Kulturbüroleiterin Petra Niemöller. „Wir werden eine Form finden, dass auch sie sich präsentieren können – wenngleich es auf der Gartenschau keine geschlossenen Ausstellungsräume geben wird“, betont sie.

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