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Zwei neue Ehrenmitglieder in St.-Eustachius-Schützenbruderschaft Vorst

Mitgliederversammlung der Schützenbruderschaft Büttgen-Vorst : Zwei Ehrenmitglieder in der Bruderschaft

Die St.-Eustachius-Schützen ehren Heiner Goetschkes und Theo Kaumanns. Brudermeister im Amt bestätigt.

Wenn die Ergebnisse der Vorstandswahlen ein Gradmesser für die Zufriedenheit der Mitglieder sind, dann läuft bei der St. Eustachius-Schützenbruderschaft  Büttgen-Vorst derzeit alles bestens: Der Präsident und 1. Brudermeister Thomas Schröder wurde ohne eine einzige Gegenstimme bei eigener Enthaltung im Amt bestätigt. Ähnliche Traumergebnisse erzielten auch der stellvertretende Schatzmeister Hans-Peter Berrisch und Schriftführer Thorsten Seidel. Dirk Kannen löste Michael Heimes als Stellvertreter des Schießmeisters ab, Dominik Womelsdorf übernimmt von Horst Frassek das Amt des Zeugwarts.

Seit Freitagabend haben die Vorster Schützen zwei neue Ehrenmitglieder, nämlich Heiner Goetschkes und Theo Kaumanns. Die Schützenbrüder folgten einstimmig dem Vorschlag des Vorstands — und das aus gutem Grund: Goetschkes war viele Jahre Grenadiermajor und bringt sich auch darüber hinaus überdurchschnittlich in die Bruderschaft ein. Theo Kaumanns hat einen schwierigen Job, in dem er aber sehr erfolgreich ist: Er wirbt für Inserate in der Festschrift. „Wenn ein Inserent abspringt, findet er zwei neue“, lobte Thomas Schröder. Kaumanns pflege rund 170 Kontakte, bringe die Festschriften persönlich vorbei, bleibe hartnäckig, wenn ein Inserent mit dem Gedanken spielt, mal auszusetzen. „Ich mache weiter, so lange es die Gesundheit erlaubt“, versprach der 75-Jährige.

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Die Vorster Bruderschaft hat zurzeit 783 Mitglieder – 637 aktive Schützen und 146 Passive. Diese Zahl ist seit einigen Jahren mehr oder weniger konstant. Was leider auch seit Jahren konstant ist, ist das geringe Interesse an bestimmten Veranstaltungen. Thomas Schröder nannte etwa den Schützenball, an dem viele Schützen von anderen Bruderschaften teilnehmen, aber zu viele eigene Schützen eben nicht. Kurz diskutiert wurde, ob es nicht eine weitere Veranstaltung im Januar geben solle, schließlich steht das Zelt dort mitunter zwei, drei Wochen auf dem Eustachiusplatz. Die Idee einer weiteren Veranstaltung wird nicht weiterverfolgt. Jakob Post, Leiter der Arbeitsgruppen, erklärte unter anderem, dass er mehr Texte für das Festbuch und Fotos in besserer Qualität benötigte. Und er wies darauf hin, dass Gerd Grünberg, der auch „Mr. Festbuch“ genannt wird, einen Nachfolger sucht.

(barni)