Kindern und Jugendlichen Betätigung schmackhaft machen: Zum Sport animieren

Kindern und Jugendlichen Betätigung schmackhaft machen : Zum Sport animieren

Bereits zum siebten Mal präsentierte die Stadtverwaltung Kaarst, Bereich Jugend und Familie, "Midnightspo(r)ts". Diese langjährige Erfahrung bedeutet aber weder für Initiatoren noch Beteiligte, sich auf den Erfolgen auszuruhen. Es werden immer neue Möglichkeiten gesucht, Kindern und Jugendlichen sportliche Betätigung schmackhaft zu machen. "Wir wollen zum Sport animieren", lassen Martina Bläser, Ralf Schilling und Willibert Osterholz vom Jugend-, Sport- und Schulbereich der Stadt Kaarst, wissen.

So hat man dieses Jahr erstmalig auch das Schwimmbad Büttgen mit ins Boot geholt. Und Rainer Königshofen, Leiter des Bades, zeigte sich mit der Beteiligung sehr zufrieden. Schließlich wurde den Besuchern auch einiges geboten. Die DLRG zum Beispiel machte mit Tauch-Puppen Programm. Das kam Ursula Baum sehr gelegen. Denn es gehört zu den Vereins-Aufgaben, Junior-Retter auszubilden. "Aber vorrangig kümmern wir uns um die 'Wassergewöhnung‘", meint die erste Vorsitzende des Vereins für Schwimmsport. Dazu zählt sowohl das Babyschwimmen im Vereins-Alltag, als auch das Volleyballspiel im kleinen Becken.

VfR Büttgen, DJK Holzbüttgen, Crash Eagels Kaarst, SG Kaarst, JC Holzbütten, Bebop, Kreissport Jugend und Budo Sport Kaarst machten sich im "Sportforum" stark, um sportliche Aktivitäten zu bieten. Der Anblick des weiten Radsporthallen-Inneren bot olympisches Getümmel. Zwischen unterschiedlichen Ballspielen wurden Schach-Kämpfe ausgetragen, Wettkämpfe organisiert und Einradfahren ausprobiert. "Wir rechnen den Crash-Eagels-Mitgliedern hoch an, dass sie trotz des Verlustes von Uwe Reiß hier locker mithalten", meinte Ralf Schilling.

Mit dabei war auch die Polizei. "Wir wollen Bürgernähe zeigen", so Thomas Meyer, Polizeikommissar in Kaarst. Etwas Besonderes hatte der Verein Budo Sport zu bieten. Übungsleiterin Saskia Scherer war es gelungen, die Deutschen Meister und Vizeweltmeister, Dieter Kempkes und Dagmar Kunsmann aus Krefeld, für eine "Kata"-Vorführung zu gewinnen. Diese etwas andere Judo-Form erfordert höchste Präzision.

Da schaute auch der achtjährige Kolja, Besitzer des "gelben Gürtels", interessiert zu. Begeistert von dieser Sportveranstaltung zwischen 18 und 23 Uhr waren auch Miya, 9, und Lisa, 8. "Ken und Tobias, unsere Brüder, spielen hier Fußball", ließen die beiden aufgeweckten Mädchen noch wissen, bevor sie sich gemeinsam auf dem Trampolin vergnügten. mog

(NGZ)