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Kaarst: Vorster Schützen haben zwei neue Ehrenmitglieder

Kaarst : Vorster Schützen haben zwei neue Ehrenmitglieder

Ist es für einen Königszug zumutbar, auf dem Königsball zu kellnern? Muss der Mitgliedsbeitrag erhöht werden, wenn Veranstaltungen weiter schlecht besucht werden? Und darf ein Schützenkönig homosexuell sein? Um diese Fragen ging es auf der Mitgliederversammlung der St. Eustachius-Schützenbruderschaft. Zudem wurden Teile des Vorstands neu gewählt und zwei Ehrenmitgliedschaften verliehen.

So wurde Franz Geers ohne Gegenstimme als 2. Brudermeister bestätigt. Der alte und neue stellvertretende Schießmeister heißt Michael Heimes, Horst Frassek bleibt Zeugwart. Die beiden neuen Ehrenmitglieder sind Rolf Eberhard und Wolfgang Fürst, ehemals stellvertretender Schatzmeister beziehungsweise Schriftführer. Zum neuen stellvertretenden Kassenführer wurde Hans-Peter Berrisch gewählt, der Nachfolger von Wolfgang Fürst heißt Thorsten Seidel. Auf Gerd Grünberg als Vertreter des evangelischen Pfarrers folgt Martin Amman.

Schatzmeister Markus Hannen hält eine Beitragserhöhung für wahrscheinlich. Sein Tipp, um sie abzuwenden: "Man kann doch mal einige Biere auf einer Schützenversammlung statt zu Hause trinken." Ein Schütze beklagte sich, dass es beim schlecht besuchten Schützenball im Festzelt sehr kalt war. Präsident Thomas Schröder versprach eine effektivere Technik mit gleichmäßigerer Wärmeverteilung beim Ball im Januar. Ein Kritikpunkt das Jägerzuges "Heideröschen" war, dass der Königszug auf dem Schützenball kellnern muss. "Das kann doch wirklich kein Problem sein", empörten sich andere.

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Nächsten Sonntag findet in Leverkusen die Bundesvertreterversammlung statt. Thomas Schröder kündigte an, dass er gegen zwei Beschlussvorschläge ist. Als "völligen Humbug" bezeichnete er Pläne, dass auf Bruderschaftsebene Einzelgespräche mit Nicht- und Andersgläubigen geführt werden sollen. In Bezug auf homosexuelle Könige setzt sich Schröder für folgende Regelung ein: Ein schwuler Schütze kann zwar auch Schützenkönig werden, aber entweder allein oder mit einer Frau an seiner Seite.

(barni)