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Serie: Sicherer Schulweg: Vorsicht an der Glehner Straße

Serie: Sicherer Schulweg : Vorsicht an der Glehner Straße

In Büttgen werden die beiden Grundschulstandorte ab dem kommenden Schuljahr an der Lichtenvoorder Straße zusammengelegt. Das heißt, dass auch ältere Kinder einen neuen Schulweg gehen müssen.

Ab dem kommenden Schuljahr gibt es in Büttgen nur noch einen Grundschulstandort, den an der Lichtenvoorder Straße. Das bedeutet, dass auch ältere Kinder einen neuen Schulweg gehen müssen. Einige durchqueren dafür jetzt fast den ganzen Ort. Die Stadt Kaarst hat einen Schulwegeplan für alle Grundschulen erstellt, der Wege empfiehlt, Querungshilfen aufzeigt und vor Gefahrenstellen warnt. Dabei gilt, dass es nicht immer der kürzeste, aber der sicherste Weg ist.

Vorarbeit der Kindergärten

Grundsätzlich sollten Eltern in den Ferien mit ihren Kindern vorab den Schulweg mehrmals abgehen. Der Kindergärten leistet zudem Vorarbeit. "Aufgrund der besonderen Situation in diesem Jahr mit der Zusammenlegung der Schulen sind wir mit den Kindern auch einmal zur Römerstraße und zurück gegangen", sagt Maria Ölscher-Wohllebe, Leiterin der städtischen Kindertagesstätte an der Kölner Straße. Mit den Vorschulkindern werden auch sogenannte Wohnortbegehungen unternommen. Wir gehen immer sehr viel zu Fuß, damit die Kinder das Verhalten im Straßenverkehr lernen.

Jede Gruppe unternimmt einmal im Monat eine kleine Exkursion, etwa zum Spielplatz oder zur Sportanlage", so Ölscher-Wohllebe. Die Polizei unterstützt die Verkehrserziehung im Kindergarten. Ein Beamter bewegt sich mit den Kindern und deren Eltern rund zwei Stunden im Straßenverkehr. Um aus dem Norden Büttgens zur Lichtenvoorder Straße zu kommen, müssen die Kinder die Bahnunterführungen am Postweg oder am Bahnhof nutzen. Wer die vielbefahrene Driescher Straße überquert, sollte entweder zum Schülerlotsendienst vor dem Altenheim gehen oder die Mittelinsel am Bahnhof nutzen.

Einen besonderen Gefahrenpunkt im Süden sieht Maria Ölscher-Wohllebe am Übergang von der Novesia- zur Glehner Straße. "Die abknickende Vorfahrt und die Kurve dahinter ist mit dem Parkplatz und den Sträuchern sehr unübersichtlich", warnt sie. Empfehlenswert ist der Weg über die Kölner Straße an der evangelischen Kirche und dem Kindergarten vorbei. Dort befinden sich ein Zebrastreifen und auch ein Fußweg, der in seiner Folge bis zum Grundschulgelände führt.

Obacht – auch am Zebrastreifen

An der Kreuzung der Glehner Straße zu Lichtenvoorder- und Jan-van-Werth-Straße ist ein Zebrastreifen eingerichtet. Trotz Vorrecht für Fußgänger gilt auch hier die Regel, erst einmal nach links und rechts zu schauen. Wer auf der Jan-van-Werth-Straße die Seite wechseln muss, macht dies am Ende. Dort müssen die Autos die Vorfahrt der Glehner Straße achten und anhalten. Vor dem Schulgelände sind Halteverbotsbereiche eingerichtet. An dieses sollten sich auch Eltern, die ihr Kind zur Schule fahren, halten. Ebenso sind dort Wendemanöver zu vermeiden.

(NGZ)