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Unterricht in Kaarst:Schulen setzen auf bestehende Hygienekonzepte

Unterricht in Kaarst : Schulen setzen auf bestehende Hygienekonzepte

Mit dem neuen Schuljahr herrscht für alle Schüler der weiterführenden Schulen auch im Unterricht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. So werden die neuen Bestimmungen in Kaarst umgesetzt.

(NGZ) Für alle Schulen geht es nach den Sommerferien wieder in den Normalbetrieb: Am kommenden Mittwoch, 12. August, startet das neue Schuljahr für alle Schüler ab der zweiten Klasse. Die Einschulung der neuen Erstklässler findet am 13. August statt. Der Unterricht wird in allen Jahrgangsstufen wiederaufgenommen. Wie die Stadt Kaarst am Freitag mitteilte, finden die von den Schulen erarbeiteten Hygienekonzepte weiterhin Anwendung: So wird auf die Einhaltung der Abstandsregelungen und regelmäßiges Desinfizieren und Händewaschen aller Schüler und Lehrkräfte geachtet. In den Schulgebäuden sind zudem Spuckschutze und Desinfektionsmittelspender installiert worden.

Erstmals herrscht für alle Schüler der weiterführenden Schulen auch im Unterricht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Grundschulkinder dürfen diese im Unterricht am Sitzplatz abnehmen, sind aber dazu verpflichtet, sie anzulegen, wenn der Sitzplatz verlassen wird. Neu ist ebenfalls, dass der Mensa- und Caféteria-Betrieb wieder zulässig ist. Unter Erarbeitung eines besonderen Hygienekonzepts dürfen wieder Snacks und Mittagessen auf dem Schulgelände angeboten werden.

Michael Wilms, der Leiter des Schulverwaltungsamtes, freut sich über diesen Schritt: „Die Öffnung der Schulen und Mensabetriebe zu realisieren, war eine Menge Arbeit. Verwaltung und Schulpersonal haben eng zusammengearbeitet, um allen Schülern, aber auch dem Lehrpersonal den größtmöglichen Schutz zu bieten.“ Im Bereich der Mensa hätten ganz neue Hygienekonzepte erarbeitet werden müssen. „Die geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen werden beispielsweise durch unterschiedliche Essenszeiten der Jahrgänge, die regelmäßige Desinfektion aller Kontaktflächen und die Regulierung des Schülerflusses beim Anstehen realisiert“, sagt Wilms.

Der Unterricht soll – im Rahmen der personellen Möglichkeiten – hauptsächlich wieder in Präsenzlehre stattfinden. Digitaler Unterricht muss vorerst nur im Einzelfall erfolgen.

„Ich freue mich, dass unsere Schüler aller Klassen nach den Sommerferien pünktlich in den Schulbetrieb starten können. Auch, wenn sich im Schulalltag einige Änderungen bemerkbar machen werden, verspricht dies wieder ein Stückchen Normalität – gleichermaßen für die Schüler, das Lehrpersonal und die Eltern“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus. Dennoch gelte es nun, nicht nachlässig zu werden und sich weiterhin an die bestehenden Regelungen zu halten. „Nur so können wir eine Verschlechterung der aktuellen Situation verhindern und uns sowie unsere Mitmenschen schützen“, sagt Nienhaus.