Kaarst: Unternehmer des Jahres geehrt

Kaarst: Unternehmer des Jahres geehrt

Ben Dahlmann und Michael Homburger wurden von der MIT ausgezeichnet.

Einmal im Jahr ehrt die Mittelstandsvereinigung Kaarst (MIT) den Unternehmer des Jahres. Rückwirkend für das Jahr 2017 durften sich gleich zwei Unternehmer freuen: Ben Dahlmann und Michael Homburger, die sich mit ihrem unternehmerischen Handeln im Autohaus Dresen verdient gemacht haben. Geehrt wurden die beiden, weil sie "die Erfolgsgeschichte eines Familienunternehmens fortschreiben, welches 1875 gegründet wurde und nun seit über 140 Jahren in Familienbesitz ist und mittlerweile in der fünften Generation fortgeführt wird", wie MIT-Vorstandsvorsitzender Markus Steins in seiner Rede sagte.

Den Anfang machte das Autohaus allerdings nicht mit Autos, sondern mit dem Verkauf und der Reparatur von Fahrrädern und Nähmaschinen. Mittlerweile ist die Dresen-Gruppe an 21 Standorten vertreten. Die Niederlassung in Kaarst wurde im Jahr 2000 eröffnet. Dort sind zur Zeit 35 Mitarbeiter, davon vier Auszubildende, von insgesamt über 700 Mitarbeitern deutschlandweit beschäftigt. 2013 übergab Peter Dahlmann an die fünfte Generation. Zum einen an seinen Sohn Benedict Dahlmann. Weiterhin wurde Michael Homburger 2013 in die Geschäftsführung berufen.

"Für uns von der MIT ist es sehr erfreulich zu sehen, dass ein Familienunternehmen auch in der fünften Generation erfolgreich geführt wird und somit ein starker Wirtschaftsfaktor in Kaarst, im Rhein-Kreis und darüber hinaus ist und bleibt", sagte Steins. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus griffen seine Worte auf. Nienhaus betonte die Wichtigkeit, starke Mittelständler in der Stadt zu haben. "Dass es hier in Kaarst weitergeht, ist auch ein Verdienst von Ihnen", sagte sie. Dahlmann gab das Lob gleich an seine Familie und die Mitarbeiter weiter: "Diese Auszeichnung trifft die kontinuierliche Arbeit, die meine Eltern angefangen haben und die alle Mitarbeiter absolvieren."

Auch Finanzminister Lutz Lienenkämper war vor Ort, um zu gratulieren und ging in seiner Rede auch kurz auf die Diesel-Thematik ein. Er betonte, dass die Landesregierung alles tun werde, damit es in den Städten keine Fahrverbote geben werde. Weiterhin sagte er, dass es in NRW bisher die falschen Rahmenbedingungen und zu viele Vorschriften gegeben habe, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Das werde sich nun ändern, damit Potenziale sich entfalten können.

(NGZ)