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Kaarst: Umweltpolitiker besucht Kaarster Imker Jacob Knuppertz

Kaarst : Umweltpolitiker besucht Kaarster Imker Jacob Knuppertz

Die Biene ist nicht nur ein fleißiges, sondern auch ein bedrohtes Tier. Mit jedem Stück Land, das versiegelt wird und jeder blühenden Pflanze, die verschwindet, engt sich auch der Lebensraum der Bienen ein.

Hinzu kommen Krankheiten wie Seuchen und Milbenbefall, die die Völker bedrohen. Wie es um die Bienen in Kaarst und Umgebung bestellt ist, davon machte sich der Neusser Landtagsabgeordnet der Grünen, Hans Christian Markert, in Begleitung des Kaarster Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Christian Gaumitz, im Rahmen eines Besuches beim Kaarster Imker Jacob Knuppertz in Kaarst ein Bild.

Dem Grünen-Umweltpolitiker Markert ist es wichtig, den natürlichen Lebensraum der Bienen zu schützen: "Bienen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Ökosystems. Ohne die fleißigen Insekten würden elementar wichtige Prozesse in der Natur nicht stattfinden. Oder um es mit Albert Einstein zu sagen, stirbt die Biene, stirbt der Mensch."

Der Imker Jacob Knuppertz züchtet seit 20 Jahren Bienen und beheimatet in seinem großen Garten an der Langen Hecke mitten in Kaarst zwischenzeitlich 16 Bienenvölker mit rund zwei Millionen Tieren. Dabei hat der leidenschaftliche Imker auch langfristig das Wohlergehen seiner Völker im Blick und züchtet schon heute eine neue Bienenart, die resistent gegen den Varroamilbenbefall ist.

"Von den heimischen Nutz- und Wildpflanzen, das sind etwa 2000 bis 3000 Arten, seien ungefähr 80 Prozent darauf angewiesen, von Bienen bestäubt zu werden", sagt Markert. Bei seinem Besuch gehe es ihm darum, mit den Imkern zu erläutern, was getan werden könne, um die Bienen zu schützen. Ohne das oftmals leidenschaftliche Engagement von Imkerinnen und Imkern sei dies nicht möglich. Eine Möglichkeit, den Lebensraum der heimischen Bienen zu erhalten, sei es, auf städtischen oder privaten Grundstücken kleine Flächen für Bienenkästen und Wildkräuterstreifen zur Verfügung zu stellen, so Markert. Er will mit Jacob Knuppertz und seinen Imker-Kollegen im Gespräch bleiben.

(NGZ)