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Kaarst: Trauer um Herbert Ahlert

Kaarst : Trauer um Herbert Ahlert

Am vergangenen Freitag, bei der großen Gala zum 100-jährigen Bestehen des VfR Büttgen, hat er noch zur Musik der Black Fööss getanzt. Der Abend war so etwas wie eine Belohnung: der glänzende Höhepunkt monatelanger Vorbereitung und Organisation, die ohne ihn, den stellvertretenden Vorsitzenden, sicher nicht annähernd so reibungslos verlaufen wäre.

Herbert Ahlert — früher, in seinem Berufsleben, Ingenieur für Energiefragen bei Henkel — war ein Macher mit enormem technischen Sachverstand; einer, für den nach der Familie — seiner Frau Monika, seinen beiden erwachsenen Kindern und den beiden Enkeln — sein Verein, der VfR, an oberster Stelle stand.

Am Montagabend ist Herbert Ahlert gestorben. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod kam für alle, die ihn kannten, überraschend. Für VfR-Vorsitzenden Franz-Josef Kallen bedeutet sie nicht nur den Verlust eines immer engagierten und zuverlässigen Stellvertreters, sondern in erster Linie den Abschied von einem — dem aller besten — Freund. "Wir kannten uns seit dem Kindergarten", sagt er. "Als Team, im Vorstand des VfR und des Sportforums, haben wir uns immer perfekt ergänzt: Herbert war für das Praktische und die Technik zuständig, ich für den kaufmännischen Teil.

" Als ein Mann, der den fairen, freundschaftlichen Umgang miteinander immer hochgehalten hat, wird der gebürtige Büttgener Ahlert beschrieben. Das zeichnete ihn auch als Kommunalpolitiker aus. Seit 2007 war er Mitglied der CDU-Ratsfraktion. "Der plötzliche Tod von Herbert Ahlert hat uns alle sehr betroffen gemacht", sagt Fraktionschefin Dorothea Zillmer. "Wir haben mit ihm einen engagierten, sachkundigen und immer auf Ausgleich bedachten Freund und Mitstreiter verloren.

" Herbert Ahlert wurde 63 Jahre alt. Julia Hagenacker

(NGZ/rl)