Sportfreunde Vorst verzeichnen steigende Mitgliederzahlen

Besuch am Sportstammtisch : Sportfreunde Vorst: steigende Mitgliederzahlen

Die CDU besuchte im Rahmen des Sportlerstammtisches die Sportfreunde Vorst, die hochzufrieden mit der neuen Anlage sind.

Die CDU besucht in unregelmäßigen Abständen Sportstätten, um mit den Nutzern ins Gespräch zu kommen und Kritikpunkte aufzunehmen. Bei den Sportfreunden Vorst ging es bei einem alkoholfreien Weizenbier und schönstem Frühsommerwetter extrem entspannt zu. Mit ein Grund dafür: Der Vereinsvorsitzende Michael Börgers ist sowohl mit dem im Dezember 2014 fertiggestellten Vereinsdomizil als auch mit den zwei Kunstrasenplätzen rundherum zufrieden.

Mit dabei war auch Guido Otterbein, der sein Ratsmandat und damit auch den Vorsitz des Sportausschusses aus gesundheitlichen Gründen vor kurzem abgegeben hat. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit hatte ihm der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Axel Volker, eine Flasche Apfelsaft mitgebracht. Die Zufriedenheit von Michael Börgers kann auch in Zahlen ausgedrückt werden: „Im Dezember 2014, als wir hierher umgezogen sind, hatten die Sportfreunde Vorst 380 Mitglieder – jetzt sind es knapp 600. Die Kunstrasenplätze und das neue Vereinsheim haben uns einen gewaltigen Schub gegeben.“

Die beiden modernen Plätze könnten bei jeder Witterung benutzt werden, solange sie nicht von Schnee bedeckt sind. Als einziger der Kunstrasenplätze im Stadtgebiet sei der große Vorster Sportplatz mit einer Berieselungsanlage ausgestattet. „Allerdings ist unser Kunstrasenplatz nicht so hochflorig – daran mussten sich unsere Fußballer erst gewöhnen“, erklärte Börgers. Zum Fußball ist bei den Sportfreunden Vorst noch die Verteidigungssportart Aikido gekommen – „eine kleine, feine Abteilung“, wie der Vorsitzende sagt.

Voll des Lobes ist er über Platzwart Willi Schumacher: „Der macht einen tollen Job, ohne ihn würden sich die Kunstrasenplätze nach dreieinhalb Jahren nicht in so einem guten Zustand befinden.“ Die letzte Sportausschuss-Sitzung hatte Theo Thissen geleitet, ein Urgestein der Kaarster Sportszene: „Ich gehöre dem Sportausschuss seit 1975 an“, sagte der 77-Jährige. Der rüstige Senior hatte Handball in der Oberliga gespielt und pfeift auch heute noch Handballspiele. Aber wer neuer Sportausschuss-Vorsitzender wird, das wusste auch er nicht.

Axel Volker sprach in Zusammenhang mit der Vorster Sportanlage von einer „Vorzeigeanlage“. Er hatte den Sportstättenentwicklungsplan studiert und weiß, dass andere Sportanlagen längst nicht in einem so guten Zustand sind: „Der Ascheplatz in Holzbüttgen wurde mit der zweitschlechtesten Note bewertet und am Kaarster See leidet die Qualität des Rasenplatzes unter starkem Wurmbefall.“ Die Schiefbahner Firma Peiffer, die in so manch berühmtem Stadion in aller Welt ihren Rollrasen verlegt, hat für den Kaarster Platz ein Angebot über 85.000 Euro vorgelegt. Für Axel Volker ist die Situation in den Hallen kritischer: „Uns fehlen hier Kapazitäten in der Dimension einer Dreifachsporthalle.“

(barni)
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