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Sportforum Sanierung in Kaarst-Büttgen: Treffen mit der Staatskanzlei

Sanierung in Kaarst-Büttgen : Neue Erkenntnisse zum Sportforum

Das Treffen mit der Staatskanzlei war aus Sicht der Stadtverwaltung erfolgreich. Aber der Weg ist noch lang. Nun soll die europäische Ausschreibung vorbereitet werden.

Die energetische Sanierung des Sportforums Büttgen wird als ein „langer und steiniger Weg“ beschrieben. Eine kleine Etappe auf diesem schwierigen „Untergrund“ konnte nun jedoch genommen werden: So hat es jetzt ein Treffen gegeben, an dem unter anderem Vertreter der Stadt, des Sportforums sowie der Staatskanzlei als Fördergeber teilgenommen haben. Das Ergebnis: „Aus unserer Sicht wurden wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der Antragstellung für die Förderung geliefert“, sagt Stadtsprecher Peter Böttner auf Nachfrage unserer Redaktion.

Auf Grundlage der nun gesammelten Ergebnisse soll nun die zu erbringende Bauleistung (Bausoll) festgezurrt werden, ehe die europäische Ausschreibung beginnt. Diese ist gesetzlich auf 120 Tage festgelegt. Die Ausschreibung soll bis Ende März laufen, danach steht die nächste Phase an. Ende Juni werden dann voraussichtlich die ersten Kostenschätzungen da sein und die Politik muss entscheiden, ob das Projekt in die Umsetzung gehen soll oder nicht.

Zwischen der Stadt Kaarst, dem Trägerverein Sportforum und dem Rhein-Kreis Neuss war im Oktober 2020 eine Kooperationsvereinbarung über die energetische Sanierung und die Erweiterung des Sportforums getroffen worden. Die GWK erhielt den Auftrag, der in drei Teilbereiche gegliedert ist: energetische Sanierung, barrierefreier Erweiterungsbau der Radsporthalle und barrierefreier Zugang zum Hotel.

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Eigentlich wird das Thema unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt. Andreas Moritz, Betriebsleiter der Gebäudewirtschaft Kaarst (GWK), die als Projektleiter eingesetzt ist, gab nun jedoch einen Überblick über den aktuellen Stand der Sanierung. Aktuell hat die GWK auf mehr als 150 Seiten jeden Raum der Halle aufgenommen und definiert, was dort zu tun ist. „Wir stimmen gerade ab, ob es zu der eigentlichen Maßnahme gehört und wer es finanziert“, so Moritz.

(jasi/seeg)