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Kaarst: Sport Pasch übernimmt Leverkusener Fachgeschäft

Kaarst : Sport Pasch übernimmt Leverkusener Fachgeschäft

Im 30. Geschäftsjahr wollen die Kaarster Brüder mit dem neuen Standort ihren stationären Handel in Schwung bringen.

Im Leverkusener Ortsteil Quettingen geht eine Ära zu Ende: Nach 40 Jahren übergibt Heinz Forst (75), einst einer der Großen in der Sportartikelbranche, zum 1. Juli sein Traditionsgeschäft an Sport Pasch aus Kaarst. Für Axel und Uwe Pasch, die mit Forst seit rund 25 Jahren in Geschäftskontakt stehen, war dies "eine Herzensangelegenheit", wie Uwe Pasch betont. Der Standort ist durchaus interessant für die Kaarster, die immerhin 30 Jahre im Geschäft sind. Mit zehn Leverkusener Vereinen arbeiten die Pasch-Brüder bereits zusammen. "Geschäftsführer in Quettingen wird Frank Hahne, ein ehemaliger Bayer-Spieler, der bei ,Sport Forst' gelernt hat und mittlerweile bei uns arbeitet", berichtet Uwe Pasch, dessen Team durch die Übernahme auf 30 Mitarbeiter anwächst.

Das doppelgeschossige Ladenlokal von Heinz Forst, das über etwa 400 Quadratmeter Fläche verfügt und inmitten eines Wohngebietes liegt, weist eine gestalterische Besonderheit auf: einen Wasserfall, der mehrmals am Tag sprudelt. Der Inhaber ließ ihn als Erinnerung an seine Amerika-Reisen einbauen. "Der Laden ist komplett ausgestattet", sagt Uwe Pasch, der den Mietvertrag für die Immobilie zunächst einmal für 15 Monate unterzeichnet hat. "Wenn's funktioniert, werden wir dem Geschäft anschließend mit Unterstützung eines Sportartikelherstellers ein ganz neues Gesicht geben", kündigt er zugleich an.

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Vor Jahren hatte Sport Pasch schon einmal vorübergehend eine Filiale in Leverkusen unterhalten: nahe dem Station Opladen. Schon bald nach der Gründung im Jahr 1986 konzentrierte sich Sport Pasch auf den Teamsport-Markt. Als Spezialisten statten die Kaarster Brüder Vereine aus, über Intranet-Portale aber auch Teams von großen Firmen. Entsprechend große Lagerkapazitäten werden am Standort Girmes-Kreuz-Straße benötigt, während auf den Einzelverkauf vor Ort laut Uwe Pasch etwa nur sieben Prozent des Jahresumsatzes entfallen.

(susa/sug)