Kaarst: Sebastian Böckels führt jetzt die JU

Kaarst: Sebastian Böckels führt jetzt die JU

Auf der Mitgliederversammlung wählte die Junge Union ihren Vorstand.

Die Junge Union (JU) Kaarst hat einen neuen Vorsitzenden: Sebastian Böckels ist 23 Jahre alt und bekam auf der Mitgliederversammlung die Stimmen aller 23 anwesenden Mitglieder. Er gehört seit zweieinhalb Jahren der JU an und hat sehr schnell Vorstandsaufgaben übernommen: zunächst als Beisitzer und seit einem Jahr als Geschäftsführer. Sebastian Böckels studiert Biologie und Sozialwissenschaften auf Lehramt.

Niels Rentergent hatte das Amt des Vorsitzenden erst vor einem Jahr von Sven Ladeck übernommen. "Obwohl ich Schuhgröße 49 habe, waren die Fußstapfen, die Ladeck hinterlassen hat, groß", sagte Rentergent. Er war nicht der Einzige, der sein Amt aufgab: Franco Fährmann wollte nicht länger Schatzmeister sein. Zum neuen Schatzmeister wurde Sven Ladeck (27) gewählt. Benedict Post und Florian Schorschner standen nicht mehr als Beisitzer zur Verfügung.

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Alle vakanten Stellen konnten neu besetzt werden. Neuer Geschäftsführer ist der 19-jährige Schüler Yassine El Fouri. Folgende JU-Mitglieder wurden als Beisitzer bestätigt beziehungsweise gewählt: Jerome Bacht, Daniel Fellert, Denis Heinz, Marvin Küsters, Florian Körwer, Lisa van Leendert, Alina van Wezel, Katharina Post, Fabian Schröer und Alexander Witte. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Jens Borchers (23) und Jannik Cremer (18) gewählt. Viele Gäste waren zur Mitgliederversammlung gekommen. So der Vorsitzende der Seniorenunion, Theo Thissen, Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus, Landesfinanzminister Lutz Lienenkämper und Bundesstagsabgeordneter Ansgar Heveling. Er prophezeite langwierige Koalitionsverhandlungen mit der SPD und sprach sich gegen Neuwahlen aus. Gastredner war Jürgen Steinmetz. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein sieht den Fachkräftemangel als größtes Konjunkturrisiko. Was er beklagte: "Die Zahl der Ausbildungsverhältnisse geht zurück." Das liege nicht nur am demografischen Wandel, sondern an der zunehmenden Tendenz, "im Studium das Allein-Seligmachende zu sehen". Sein Credo: "Karrieren sind auch ohne Studium möglich." Neben der Aus- und Weiterbildung seien Digitalisierung und Verbesserung der Infrastruktur die beiden großen Themen.

(barni)