Radwegenetz in Kaarst soll verbessert werden

CDU Kaarst legt Maßnahmen vor : Radwegenetz soll verbessert werden

Schutzstreifen im Innenstadtbereich sind nur eine von neun Maßnahmen.

Die Stadt Kaarst ist für Radfahrer ein Graus. Das hat der jüngste ADFC-Klimabericht gezeigt. Auch wenn die Beteiligung der Bürger gering war, bedeutet Radfahren in Kaarst Stress. Die CDU will nun neun Maßnahmen umsetzen, um das Radwegenetz in der Stadt zu verbessern. Diese sollen von der Verwaltung geprüft werden.

„Es ist der CDU ein Anliegen, das Radverkehrsnetz in unserer Stadt weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu verfolgen, wurden in den letzten Jahren bereits einige Maßnahmen umgesetzt. Hierzu gehört etwa die Anlage von Schutzstreifen auf weiteren Teilen der Alten Heerstraße“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ingo Kotzian. Doch in der Innenstadt sollen zwei weitere Schutzstreifen installiert werden. So zum Beispiel zwischen der Martinusstraße und der katholischen Grundschule, wo ein solcher Streifen bislang fehlt. Zudem soll nach Vorstellung der Union geprüft werden, ob die drei Einbahnstraßen Büttger Straße/L 154, Kolpingstraße und Eduard-Klüber-Straße für den Radverkehr geöffnet werden können. „Dies würde die Durchlässigkeit des Radverkehrsnetzes weiter verbessern“, erläutert Dagmar Treger, Ratsmitglied der CDU-Fraktion.

Schließlich schlägt die CDU vor, an insgesamt vier Stellen im Stadtgebiet zu prüfen, ob eine direkte, nicht abgesetzte Führung des Radverkehrs mittels einer Furtmarkierung in Betracht kommt. Hintergrund für diese Forderung ist, dass die Führung des Radverkehrs an Dreiecksinseln bisher uneinheitlich gehandhabt wird. Zum Teil wird dem Radverkehr Vorrang eingeräumt, zum Teil muss der Radverkehr Vorfahrt gewähren. Mit einer direkten, nicht abgesetzten Führung des Radverkehrs würde diesem gegenüber dem Rechtsabbieger Vorfahrt eingeräumt. Dies könnte mit einer entsprechend eingefärbten Markierung – die CDU schlägt Rot vor – unterstrichen werden. Konkret haben die Christdemokraten die Kreuzungen der Martinusstraße mit der Stakerseite, mit der Heinrich-Hertz-Straße sowie mit der Straße „Am Bisgeshof“ im Blick.

(NGZ)
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