Das „PapalaPub“ bietet jetzt das Leser-Frühstück an: Plausch und Brötchen mit der NGZ

Das „PapalaPub“ bietet jetzt das Leser-Frühstück an : Plausch und Brötchen mit der NGZ

Das Frühstück und die Neuß-Grevenbroicher Zeitung - für viele Menschen gehört das untrennbar zusammen. Gestern bot die NGZ drei Leserinnen die Möglichkeit, Brötchen, Ei und die Heimatzeitung einmal in neuer Umgebung zu genießen - in der gemütlichen Atmosphäre des Cafés und Bistros "PapalaPub" in den Rathausarkaden sowie im Gespräch mit NGZ-Redakteur Carsten Sommerfeld und Hartwig Franke vom Vertriebsmarketing.

Renate Holzapfel, Josefine Zimmermann und Margrit Scholz möchten die tägliche Lektüre der Heimatzeitung nicht missen. "Meine erste Handlung ist, morgens die Zeitung zu lesen, sonst werde ich nicht wach", erzählt Margrit Scholz (55), die ebenso aus der Nachbarstadt Neuss zum NGZ-Frühstück gekommen ist wie Josefine Zimmermann. "Bei uns gibt es die Zeitung nach dem Frühstück, als erstes bekomme ich den Lokalteil", schildert die 66-Jährige. Renate Holzapfel liest die NGZ "von hinten nach vorn. Zuerst schlage ich die Seite mit den Todesanzeigen auf, dann kommt der Lokalteil. Ich bin in Holzbüttgen aufgewachsen, kenne viele Leute."

Anfangs nicht gefallen habe ihrem Mann das neue Layout der NGZ, inzwischen hat er sich aber daran gewöhnt. Ein dickes Lob hält Josefine Zimmermann bereit: "Die NGZ ist sehr bürgernah." Die Stadt Kaarst erleben die drei aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: Renate Holzapfel wurde auf dem Schifferhof geboren, blieb ihrer Heimat treu: "Ich wohne gern in Holzbüttgen." Größere Probleme sieht die 54-Jährige in dem Stadtteil eigentlich nicht, "an den Fluglärm sind wir gewöhnt". Und auch dem am Bruchweg geplanten Wohnhaus für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen steht sie positiv gegenüber.

"Schade ist nur, dass der Altenpark seit längerem gesperrt ist." Früher war Renate Holzapfel als Kauffrau tätig. Seit Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich bei der evangelischen Kirchen, besucht ältere Menschen an deren Geburtstag. "Zurzeit nehme ich allerdings eine Auszeit, da ich meinem Sohn, der Yoga-Lehrer ist, bei Seminaren helfe." In ihrer Kirchengemeinde - St. Josef - seit langem aktiv ist auch Josefine Zimmermann, die nicht weit hinter der Stadtgrenze nahe dem St. Etienne-Krankenhaus wohnt. Über 20 Jahre lang gab sie bei der Neusser Volkshochschule Kochkurse - auch speziell für Männer.

"Viele Männer seien in der Küche ordentlicher als Frauen. Nach Kaarst kommt sie recht häufig. "Ich kenne Kaarst noch als Dorf und mit der Straßenbahn. Wir haben viele Freunde in Kaarst, und mein Mann gehört hier dem Probus-Club an." Gern fährt sie nach Kaarst zum Einkaufen. "Hier gibt es einige Fachgeschäfte, wie ich sie in Neuss nicht finde." Margrit Scholz lobt das Kabarett- und Comedy-Programm in Kaarst. "So etwas vermisse ich in Neuss", erzählt die begeisterte Schwimmerin, die in der Nordstadt nahe dem Nordbad wohnt.

"Die Pläne zur Umgestaltung des Bades gefallen mir gar nicht. Ich möchte, dass das 50-Meter-Becken erhalten bleibt." Von Beruf ist sie "nur Hausfrau, aber ich denke, dass ich mehr arbeite als viele Berufstätige". Natürlich nahm auch die NGZ breiten Raum beim Plausch am Frühstückstisch ein. Fest steht bereits, dass die NGZ-Frühstücksaktion in Kaarst zur festen Einrichtung werden soll.

Und wer nicht warten möchte: Das "PapalaPub" bietet jetzt das Leser-Frühstück an - mit belegten Brötchen, Getränken und selbstverständlich der Neuß-Grevenbroicher Zeitung zum Mitnehmen.

(NGZ)