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Kaarst: Neusser Straße soll umgestaltet werden

Kaarst : Neusser Straße soll umgestaltet werden

Auf der Neusser Straße in Höhe der Sparkasse soll die Verkehrs- und Parksituation verbessert werden. Die Verwaltung hat bereits die Ausführungsplanung erstellt. Sie wurde jetzt im Bau- und Umweltausschuss (Buna) genehmigt und zum Bauprogramm erhoben. Die Kosten wurden mit rund 70.000 Euro beziffert - die Finanzierung soll über eine außerplanmäßige Ausgabe erfolgen durch Deckung aus den zweckgebundenen Einnahmen für Stellplatzablösungen. Autofahrer, Radler und Fußgänger sollen gleichermaßen von den Veränderungen profitieren.

Durch den Neubau des Sparkassen-Parkplatzes an der Ecke Neusser Straße/Halestraße kann der Parkplatz- und Gehwegbereich an der Neusser Straße vor dem Sparkassengebäude jetzt verbessert werden. Ziel ist es, die Fußwege sicherer und möglichst barrierefrei zu gestalten. Die Sparkasse erlaubt der Stadt, dass der Gehweg und die öffentlichen Stellplätze zum Teil auf Flächen errichtet werden dürfen, die im Besitz des Geldinstituts sind.

Die Ausführungsplanung, die im Buna vorgestellt wurde, sieht vor, neun Stellplätze in Senkrechtaufstellung vor der Sparkasse zu errichten. Ein Behindertenparkplatz wurde schon auf dem privaten Parkplatz der Sparkasse ausgewiesen. Die Stellplätze sollen mit einem Hochbordstein zum rund 3,50 Meter breiten Gehweg eingefasst werden. Der Gehwegbereich zwischen Sparkasse und Stellplätzen wird so umgestaltet, dass ein barrierefreier Zugang zum Gebäude möglich wird. Um das zu erreichen, muss die Mauer an der Grundstücksgrenze zum Gebäude Neusser Straße 12 abgerissen werden. Außerdem wird die vorhandene Stufenanlage einschließlich der Anrampung vor der Sparkasse zurückgebaut. Die Stellplätze werden mit Pflastersteinen in Anthrazit gestaltet, der Gehweg mit grauen Pflastersteinen. Für die Radfahrer soll parallel zum Bordstein in einem Abstand von 1,50 Meter ein Angebotsstreifen markiert werden. Längsparker müssen später beim Rückwärtssetzen sehr genau auf Radfahrer aufpassen. Der Landesbetrieb Straßen hat dem Radfahrstreifen dennoch zugestimmt.

(barni)