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Kaarst: Neue IT-Ausstattung für Kaarster Schulen

Kaarst : Neue IT-Ausstattung für Kaarster Schulen

Kaarst stellt die Weichen in Richtung Zukunft: Zur Entwicklung eines umfassenden pädagogischen Netzwerkes sollen alle Kaarster Schulen mit einer einheitlichen IT-Ausstattung (Informationstechnik) versorgt werden. Gestern wurde das Langzeitprojekt am Albert-Einstein-Gymansium vorgestellt.

"Das betrifft natürlich in erster Linie die pädagogischen Arbeits-, wie auch die Schulungsplätze für die Schüler, gilt aber auch für Verwaltungsarbeitsplätze", erläutert Marcel Stelzmann vom Bereich Schule, Sport und Soziales der Stadt Kaarst. In diesem Jahr wurden bereits die beiden Gymnasien mit jeweils 32 PC-Komplettsystemen für die Informatikräume inklusive Monitoren und einem Server ausgestattet. Dasselbe gilt auch für die Realschule Halestraße mit 15 und für die drei Grundschulen mit jeweils zwei Systemen.

Die Einrichtung des Netzwerkes wurde von der ITK Rheinland übernommen, die auch künftig in Zusammenarbeit mit der Stadt die Betreuung übernimmt. "Die Systeme unterscheiden sich in ihrer Ausführung für Grund- und weiterführende Schulen", erklärt Robert Wiese von der ITK Rheinland. "Weil die Grundschulen die Computer nur für Tastaturtraining und kleinere Übungen brauchen, starten die PCs dort wie zu Hause auch. Die Schüler der weiterführenden Schulen müssen sich erst mit einem individuellen Passwort anmelden und können dann auch auf private Daten zugreifen, wie zum Beispiel abgespeicherte Lernziele."

"Diese technischen Erneuerungen sind ein großes Qualitätsplus für unsere Schule", versichert Holger Tänzer, Informatiklehrer am Albert-Einstein-Gymnasium (AEG). "Wir haben jetzt ein sehr viel stabileres Netz, und falls ein Computer Probleme hat, kann er sie in den meisten Fällen selbst lösen oder der Lehrer kann sie leicht beheben." 2012 werden dann auch die restlichen drei Grundschulen sowie die Elisabeth-Selbert-Realschule und die Gemeinschaftshauptschule Kaarst-Büttgen ausgestattet. 2013 sollen zudem die Verwaltungsrechner ersetzt werden. Die Einrichtung ist geleast. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf jährlich rund 175 000 Euro.

(NGZ)