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Kaarst: Neue Brücke am Kaarster See

Kaarst : Neue Brücke am Kaarster See

Das Naherholungsgebiet Kaarster See wird pro Saison von rund 100.000 Menschen besucht. Jetzt haben der Kaarster Bürgermeister und Vertreter der Kreiswerke Grevenbroich eine neue Brücke in dem Naherholungsgebiet eröffnet.

Rund 27 Jahre hat die alte Brücke am Kaarster See gehalten – heute entspricht sie nicht mehr den gängigen Sicherheitsbestimmungen. Deshalb war es Zeit für eine Erneuerung. Bürgermeister Franz-Josef Moormann, Udo Bernards und Heinz-Josef Drießen vom Aufsichtsrat der Kreiswerke Grevenbroich eröffneten die neue Fuß- und Radwegbrücke im Naherholungsgebiet von Kaarst am Donnerstag .

"Eine Instandsetzung hätte hohen Aufwand und Kosten bedeutet. Aus wirtschaftlichen Gründen haben wir uns deshalb für eine neue Brücke entschieden", sagt Stefan Stelten, Geschäftsführer der Kreiswerke, dessen Unternehmen Betreiber des Naherholungsgebiets Kaarster See ist. Die Brücke befindet sich an einem schmalen Verbindungsstück von Bade- und Segelsee. Im Februar begannen die Arbeiten daran, jetzt sind sie abgeschlossen. Auch der Bürgermeister lobt das 72 000 Euro teure Projekt. "Das Naherholungsgebiet ist sehr gut in das Stadtbild integriert. Deshalb besteht natürlich auch ein Anspruch an eine gewisse Attraktivität, die sehr gut umgesetzt wurde", sagt Moormann.

Spaziergänger nutzen die Brücke häufig, da durch sie erst der Rundweg um den See möglich ist. Auch die vom Bürgermeister angesprochene Attraktivität ist nicht nur eine Floskel: Als Material wurde Bongossi, eines der härtesten Hölzer der Welt, verwendet. So soll eine optische Anpassung an das Umfeld gegeben sein. "Der Neubau wurde dazu genutzt, den Übergang größer zu gestalten. Sogar ein Rettungswagen kann jetzt darüber fahren", erklärt Stelten.

Nachdem das obligatorische Eröffnungsband durchgeschnitten ist, passieren auch schon die ersten Spaziergänger den neuen Übergang. Hans-Georg Gommersbach war einer von ihnen. "Wir nutzen den Rundweg oft zum Spazieren mit unserem Hund", sagt Gommersbach, der mit seiner Frau Annemie am See unterwegs ist. Das Urteil: "Die Brücke ist sehr praktisch und wirklich schön geworden." Schon bald dürfte auch für andere die Funktion des neuen Bauwerks deutlich werden: Im vergangenen Jahr zählte man über den ganzen Sommer 108.000 Menschen in den Naherholungsgebieten. Dieses Jahr soll die Saison am 1. Mai beginnen. Für die neue Brücke sollte das kein Problem darstellen. Kurz nach der Eröffnung legte Bürgermeister Moormann noch mal selbst Hand an, brach einen Stock zurecht und verhinderte das Abrutschen des Bodenbelags durch Regenwasser. Die Saison kann beginnen.

(NGZ)