Kaarst: Michael Dohren ist neuer König in Vorst

Kaarst : Michael Dohren ist neuer König in Vorst

Der 39-Jährige setzte sich mit dem 86. Schuss durch. Die Raiffeisenbank lud zum Stammtisch ins Zelt.

Michael Dohren ist neuer König der Vorster Schützen. Der Schießmeister der St. Eustachius Schützenbruderschaft setze sich mit dem 86. Schuss gegen Mitbewerber Gerd Schiefer durch. Dohren ist Gas- und Wasserinstallateur und 39 Jahre alt. Die Königswürde habe er sich selbst als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk gemacht, erzählte er. Der Hubertusschütze feiert am 29. Dezember seinen 40. Geburtstag. Mit ihm freuten sich gestern seine Frau Ulrica und die dreijährige Tochter Elena. Der neue Vorster Schützenkönig wird heute Abend im Festzelt feierlich gekrönt.

Schützenbrüder: Gerd Dicks und Dieter Güsgen. Foto: dagi

Gestern Vormittag ging es dort beim traditionellen Bürgerfrühschoppen fröhlich zu. Guido Schaffer, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Kaarst, und sein Vorstandskollege Martin Amann begrüßten am Stammtisch der Bank Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, unter anderen dabei: Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus und ihr Amtsvorgänger Franz-Josef Moormann, Pfarrer Gregor Ottersbach, UWG-Fraktionschefin Anja Rüdiger und FDP-Fraktionschef Günter Kopp. "Wir hatten bisher ein tolles Fest", sagt Gerd Dicks von der Schützenbruderschaft.

Parteifreunde: Dilek Haupt und Brigitta Thönissen. Foto: dagi

Das Putzen des Heiligen Antonius am Donnerstag hatte sich offenbar ausgezahlt. "Trotz der Regengüsse am Samstag - wir sind immer trocken gebleiben", berichtet er.

Thomas Tillmann und Franz-Josef Köhnen. Foto: dagi
Anja Rüdiger (UWG) und Günter Kopp (FDP). Foto: dagi
Guido Schaffer (links) und Martin Amann (rechts) mit König Hans-Peter Schmitz und Königin Rita. Foto: Tinter Anja

Die höchste Auszeichnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, die beim Fest verliehen wurde, ging an Bernhard Schwengers: Er bekam das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz. Gerd Heimes und Frank Matheisen durften sich über den Hohen Bruderschaftsorden freuen.

(dagi/barni)
Mehr von RP ONLINE