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Kaarst: Mehr Spenden für Lebenshilfe

Kaarst : Mehr Spenden für Lebenshilfe

Der Förderverein des Vorster Lebenshilfe-Hauses hat eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Die Spendenbereitschaft hat zugenommen, im Alltag stoßen die Bewohner auf große Akzeptanz.

Dass die geistig behinderten Menschen im Vorster Haus der Lebenshilfe ein abwechslungsreiches Leben führen können, dafür sorgt auch der Förderverein. Geschäftsführerin Birgit Geißler konnte jetzt auf der Mitgliederversammlung eine positive Bilanz ziehen. Aus gesundheitlichen Gründen fehlten sowohl der Vorsitzende Manfred Ahlert, als auch Wohnhausleiterin Ingrid Lipgens. Schatzmeister Dieter Reinertz vermeldete Positives: "Die Spendenbereitschaft hat in 2011 wieder leicht zugenommen. Außerdem konnten einige neue Mitglieder aufgenommen werden – der Förderverein hat aktuell 310 Mitglieder."

Birgit Geißler nannte einige Beispiele, wie der Verein den Menschen hat helfen können: "Der Förderverein konnte die Ferienfreizeiten unterstützen. In 2011 ging es wieder auf einen Bauernhof nach Lutenberg in den Niederlanden. Die andere Fahrt führte nach Erfurt." Man ermöglichte den geistig behinderten Menschen unter anderem die Teilnahme an Karnevalssitzungen – speziell für diese Klientel – in Kerpen und Barrenstein, außerdem standen Tagesausflüge zum Phantasialand und zum Movie-Park auf dem Programm.

Unterstützt wurden vom Förderverein auch Grillfest und Altweiber-Treffen. "Als Förderverein möchten wir natürlich auch über die Vorster Grenzen hinaus bekanntwerden", gab Birgit Geißler zu verstehen. Ganz in diesem Sinne habe sich der Verein beim Bürgerfrühschoppen präsentiert. Das hatte erfreuliche Folgen. Die Sparkasse am Stand gleich gegenüber bot eine Spende an. Das Geld wurde unter anderem in neue Gartenmöbel investiert.

Spenden kamen unter anderem auch vom Kaarster Schützenkönigspaar Bernd und Henny Siedler sowie von der SG Kaarst. Was die Arbeit der Lebenshilfe betrifft, ist Geld allerdings nicht alles: Der Förderverein nimmt immer wieder zufrieden zur Kenntnis, dass die geistig behinderten Menschen im Alltag in Kaarst auf große Akzeptanz stoßen.

Der stellvertretende Wohnhausleiter Fabian Schuster hatte eine kleine Diashow vorbereitet, die die vielfältigen Aktivitäten widerspiegelte. Theo Kaumanns und Peter-Heinz Kreuter wurden einstimmig als Beisitzer wiedergewählt.

(NGZ)