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Kaarst: König wird nach 15 Jahren erneut geehrt

Kaarst : König wird nach 15 Jahren erneut geehrt

Die Holzbüttger Schützen fiebern dem Schützenfest entgegen, das kommendes Wochenende beginnt. Und so war der Königs- und Oberstehrenabend am Samstag im Thekenzelt sehr gut besucht, die Stimmung ausgelassen.

Auch in diesem Jahr wieder mit Spannung beobachtet: Wie würde der Oberst auf den Oberstehrentrunk reagieren? "Er schmeckt gewöhnungsbedürftig", gab Dieter Meiritz später zu. Das hatte er sich jedoch nicht anmerken lassen. Für die Rezeptur war Schießmeister Sascha Winterhoff verantwortlich. Der hatte zu Weinbrand, Wodka, Genever, Sprite und Cola gegriffen. Diesen Trunk "genoss" auch König Udo Gehrs. Brudermeister Volker Schöneberg ließ ihn hochleben, weil er wenige Tage zuvor 51 Jahre alt geworden war. Der Brudermeister hatte außerdem in Erfahrung gebracht, dass Gehr vor genau 15 Jahren und zwei Tagen schon einmal als Holzbüttgener Schützenkönig geehrt worden war. Der Mitbegründer des Grenadierzuges "drunger un dröver" ist bereits seit 28 Jahren Zugführer. Schöneberg nannte ihn einen "ausgesprochenen Aktivposten".

Während Udo Gehrs darauf verzichtet hatte, Minister auszuwählen, war Jungschützenkönig Florian Breuer mit seinen beiden Ministern zum Königs- und Oberstehrenabend gekommen. Noch bevor es sich die Schützen im Zelt gemütlich gemacht hatten, war es Stephan van Hooven vom Jägerzug "Holzbüttger Freischütz" gelungen, König der Könige zu werden.

Folgende Schützen bekamen den Regimentsorden verliehen: Markus Balzer, Axel Botschen, Benedikt Gerhardts, Patrick Kade, Christian Koppmeyer, Sascha Laenger, Thomas Weeger, Dennis Förster und Stefan Sinndorf. Dass sich das Dorf herausputzt, war Norbert Drennhaus positiv aufgefallen. Und er ist froh, dass in dieser Woche die Sperrung der Kaarster Straße aufgehoben wird. Der Fackelzug dürfte dann auch den letzten Schützen in die Unmittelbar-vor-Schützenfest-Stimmung versetzt haben.

(NGZ)