Kaarst: Kaarsterin will in die DSDS-Liveshows

Kaarst: Kaarsterin will in die DSDS-Liveshows

Janina El Arguioui ist bei "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) immer noch im Rennen um den Sieg. Heute Abend findet das letzte Casting in Südafrika statt. Vor rund 500 Zuschauern müssen sich die 16 verbliebenen Sänger beweisen.

Dass Kaarst bald über die Stadtgrenzen hinaus bis nach Südafrika bekannt ist, dafür sorgt derzeit Janina El Arguioui. Die 30-jährige Kaarsterin ist Teilnehmerin der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) und singt sich von Runde zu Runde immer weiter Richtung Finale. Aktuell sind die Teilnehmer in Südafrika und kämpfen um den Einzug in die Live-Shows in Köln.

Die 30-Jährige ist keine Unbekannte im Castingshow-Geschäft. Sie hat bereits bei "Popstars" und "The Voice of Germany" ihr Glück versucht. DSDS ist für sie der krönende Abschluss. "Ich bin DSDS-Fan der ersten Stunde", sagt sie, die bereits mit 15 Jahren vor dem Fernseher gesessen und mitgefiebert habe.

"Das ist die Show, in die ich immer wollte. DSDS bietet mir die Plattform, zu zeigen, was ich kann und wer ich bin. Es ist eine Chance, den Menschen zu zeigen, was man erreichen kann, auch wenn man vielleicht nicht dem Ideal entspricht." El Arguioui möchte dadurch so vielen Menschen wie möglich Mut machen. "Dafür bin ich richtig dankbar", sagt sie.

Zudem sei auch das Team wunderbar. "Die Truppe nimmt einen wie man ist und auch wenn jeder die Show gewinnen möchte, ist man füreinander da." Bei all dem Zusammenhalt und freundschaftlichen Umgang vergisst die Kaarsterin aber nicht, worum es geht. So sagt sie auf die Frage, wer ihr Favorit der Show ist: "Ich selber. Es gibt noch ein paar andere, denen ich es wirklich gönnen würde, aber ich sage auch, dass ich es verdient hätte."

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Sie arbeite hart und gebe stets ihr Bestes. So wie für die Show heute Abend. Ein Duett, bei dem es nicht nur um den Gesang, sondern auch um die Performance geht. El Arguioui muss tanzen, was ihr einiges abverlangt, wie sie sagt. "Ich habe da einfach eine Hemmschwelle, weil ich unsicher bin, ob das auch gut aussieht", sagt sie.

Auch der Song, mit dem sie heute antreten wird - Roots von Alice Merton - habe nicht gerade Begeisterung hervorgerufen. "Auch wenn es nicht viel Text ist, habe ich die Zeile nicht in meinen Kopf bekommen." Man setze sich unter Druck und verkrampfe dabei schon mal.

Trotz dieser Widrigkeiten genießt El Arguioui ihre Teilnahme und den Aufenthalt in Südafrika. "Ich habe vom ersten Tag an alles aufgesogen und versucht, die Momente ganz bewusst zu erleben." Die Kaarsterin freut sich aber auch schon wieder auf ihre Heimat, wo ihr Partner, ihre Familie und viele Unterstützer warten. "Ich bin zuhause nicht ganz unbekannt und habe am Anfang nicht gewusst, wie Kaarst auf meine Teilnahme reagiert. Aber bisher kam nur positives Feedback, das freut mich sehr."

Auf den Kindergeburtstagen, die sie beruflich ausrichtet, muss sie derzeit erst einmal Fragen zur Show beantworten. Den Job, den sie sehr liebt, würde sie bei einem möglichen Gewinn zunächst zurückstellen und in die Hände ihres Partners geben, um sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren. "Wenn ich Superstar werden sollte, dann auch richtig."

(NGZ)