1. NRW
  2. Städte
  3. Kaarst

Kaarst: Kaarster Streusalz-Lager ist gut gefüllt

Kaarst : Kaarster Streusalz-Lager ist gut gefüllt

Der Wintereinbruch hat sich dieses Mal etwas Zeit gelassen, doch seit Anfang der Woche bedeckt der Schnee die Dächer, Gärten und Gehwege. Besondere Vorkommnisse in Kaarst hatte die Polizei bisher nicht zu vermelden. Der Winterdienst der Stadt ist seit Montag im Dauereinsatz. "Seit Dienstag sind wir unsere Tour bis mittags jeweils schon dreimal gefahren", sagt Willi Weifels vom Baubetriebshof.

Morgens um 4 Uhr früh fährt ein Kontrolleur durch die Stadt und beurteilt den Zustand der Straßen. Danach wird entschieden, ob nur gestreut wird, oder gleich das Räumfahrzeug zum Einsatz kommt. Der Arbeitsplan sieht drei Streustufen vor. Höchste Priorität haben alle innerörtlichen Straßen mit Busverkehr, um dort den Hauptverkehrsfluss aufrechtzuerhalten. Stufe zwei sieht dann das Räumen der Bushaltestellen und Radwege vor Kindergärten und Schulen vor. Auch zur Schippe müssen die Mitarbeiter des Bauhofs greifen, um etwa öffentliche Gehwege rund um die Friedhöfe freizuräumen.

Nach dem strengen Winter 2010/11 hatte die Stadt ihr Salzlager mit 550 Tonnen Streugut rechtzeitig bis unter das Dach gefüllt. Der nächste Winter forderte die Mitarbeiter wenig. Gerade einmal 25 Stunden waren sie für den Winterdienst im Einsatz. Deshalb ist nach den ersten schneereichen Tagen des Jahreswechsels 2012/13 der Vorrat mit etwa 450 Tonnen Salz noch bedenkenlos groß. Der Winterdienst ist rund um die Uhr einsatzbereit. Drei Bereitschaftsteams mit je zwei Mitarbeitern und ein Kontrollfahrer arbeiten von 4 bis 20 Uhr. Zwei weitere Gruppen stehen abrufbereit zur Verfügung, in der Nacht kann ein Sondereinsatzteam von Polizei und Feuerwehr gerufen werden.

Dennoch gelten in diesen Tagen auch für die Anwohner Pflichten: An Werktagen müssen die Gehwege vor dem eigenen Grundstück bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr freigeräumt sein. Bis 20 Uhr sind Schnee und Glätte unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls oder Entstehen der Glätte zu beseitigen. Als Streugut dürfen Sand oder Granulat verwendet werden.

(NGZ/ac)