1. NRW
  2. Städte
  3. Kaarst

Kaarst: Kaarster Grundschulen müssen erweitert werden

Kaarst : Kaarster Grundschulen müssen erweitert werden

Ein Schulentwicklungsplan bildet den Rahmen für schulorganisatorische und -bauliche Einzelmaßnahmen im Gebiet des Trägers. Im Jahr 2012 wurde er anlassbezogen für die Einrichtung der neuen städtischen Gesamtschule aufgestellt.

Weil die Fortschreibung der Schülerzahlen bis 2018 keinen Handlungsbedarf an den weiterführenden Schulen ergibt, werden seitens der Stadt nun Planungen für die Grundschulen aufgestellt. Die Eckdaten beruhen unter anderem auf den Geburtenraten und ihren Prognosen.

Über Sachstand und Handlungsfelder wurde jetzt der Schulausschuss informiert. Ausgangslage ist, dass an den Grundschulen in allen Ortsteilen ausreichend Klassenraum zu Unterrichtszwecken vorhanden ist. Allerdings erwartet die Politik in naher Zukunft die Diskussion über die Weiterführung der Grundschule Stakerseite mit ihrem Standort in der Stadtmitte. Nach einem Bürgerbegehren sprach sich der Stadtrat im September 2011 mehrheitlich für den Erhalt einer Grundschule im Kaarster Zentrum aus. Seitdem wurde das Thema nicht mehr in der öffentlichen Diskussion aufgegriffen.

Die Frage wird lauten: Sanierung des vor 35 Jahren in Containerbauweise errichteten Schulgebäudes, Umzug – zum Beispiel in das nahe gelegene VHS-Haus – oder Neubau? Des Weiteren setzt sich der Schulentwicklungsplan mit der Betreuung der Kinder über den Fachunterricht hinaus auseinander. Der Offene Ganztag und das "8 bis 1"-Konzept richten sich nach den festgelegten Standards und den pädagogischen Konzepten der Schulen. Gemäß den 2006 festgelegten Standards wird in der Ogata kein Kind in vorhandenen Klassenzimmern, sondern in eigens eingerichteten Räumen betreut.

Die Stadtverwaltung informierte darüber, dass unter diesen Bedingungen An- und Erweiterungsbedarf erforderlich wird. Als mögliche Alternative zu reinen Betreuungsräumen könnte das Ganztagsklassenmodell der katholischen Grundschule an der Alten Heerstraße betrachtet werden.

Diese Handlungsfelder und der Inklusionsgedanke wurden jetzt auch in einer Sitzung des "Arbeitskreises Schule" erörtert. Nach den Sommerferien soll der Schulentwicklungsplan 2013 bis 2018 in den Schulausschuss eingebracht werden.

(stef)