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Kaarst: Zentrum unterstützt Lars Christoph – Josef Karis wartet auf Programme

Bürgermeisterwahl in Kaarst : Zentrum unterstützt Christoph – FWG wartet auf Programme

Vier Kandidaten buhlen im September um das Bürgermeisteramt – Stand jetzt. Die Linken erklärten dazu, dass sie ihre Entscheidung im April vornehmen werden. „Das Argument, ‚Dabei sein ist alles’, wird dabei keine Rolle spielen.

Vielmehr geht es uns um die Glaubwürdigkeit und den Rückhalt der Bürgerinnen und Bürger“, sagt der Fraktionsvorsitzende Eckhard Rosemann. Die UWG bleibt dagegen bei ihrer Aussage, keinen eigenen Kandidaten zu stellen. Dass es allerdings vier Kandidaten gibt, sehe die Partei „positiv“, wie die Vorsitzende Anja Rüdiger sagt. Offen lässt Rüdiger, wen die UWG unterstützen wird. „Dies wird auf unserer Mitgliederversammlung im März besprochen“, sagt sie. Generell sei es möglich, dass die Partei auch keinen der bislang aufgestellten Kandidaten unterstützt. So wird es auch die Freie Wählergemeinschaft (FWG) handhaben. Deren Vorsitzender Josef Karis erklärt: „Die Kandidaten müssen ein Konzept vorlegen, wie sie dem Mittelstand helfen wollen. Der Mittelstand ist das Rückgrat der Gesellschaft und wird in Kaarst falsch definiert.“ Das Klima zwischen Verwaltung und Mittelstand sei ausbaufähig. „Wir brauchen einen Kandidaten, der die Richtung verbessert. Bislang bin ich noch von niemandem so richtig überzeugt“, sagt Karis.

Ursula Baum ist die Bürgermeister-Kandidatin der CDU. Foto: Leslie Barabasch

Die Zentrumspartei hat sich wie die Linkspartei noch nicht abschließend festgelegt, ob sie mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen geht oder nicht. „Offen erklärt hat sich noch niemand“, erklärt der Stadtverbandsvorsitzende Christian Otte. Anfang April wird das Zentrum noch einmal über einen eigenen Kandidaten beraten. Sollte sich niemand finden, wird die Partei den CDU-Kandidaten Lars Christoph unterstützen. „Ihn hat die Zentrumspartei als kompetenten und engagierten politischen Kopf kennengelernt, der im Vergleich zu den bislang bekannt gewordenen Bewerberinnen und Bewerbern um das Amt zweifellos die fachlich fähigste Persönlichkeit für diese Aufgabe darstellt“, erklärt Otte. Und weiter: „Unabhängig von parteipolitischen Eigenheiten sollte es das gemeinsame Interesse aller politischen Kräfte sein, an die Spitze von Rat und Verwaltung den geeignetsten Bewerber zu stellen, der das Funktionieren einer Verwaltungsbehörde und die politischen Abläufe gleichermaßen verinnerlicht hat.“