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Kaarst: Workshops und Exkursionen für Grundschul-Neubau Stakerseite

Stakerseite : Workshops und Exkursionen für Neubau der Schule

Dirk E. Haas freut sich auf das Ende der Schulferien. Dann können er, der Stadtplaner und seine Kollegen, ein Architekt und eine Pädagogin, endlich loslegen. Die Mitarbeiter des Essener Büros „Reflex Architects_Urbanists“ bieten eine ganz besondere Dienstleistung an: Eine Schulbauberatung – am Planungsprozess sind Verwaltung, Lehrpersonal und Elternvertreter beteiligt.

Es geht im konkreten Fall um den Neubau der Grundschule Stakerseite. Der befindet sich derzeit noch in der „Phase Null“. Im September soll es mit dem Planungsprozess losgehen. Im März nächsten Jahres wird das Ergebnis dann in einem politischen Gremium vorgestellt werden. Es bildet die Grundlage für den dann erfolgenden Architektenwettbewerb.

Dirk E. Haas hatte die Vorgehensweise im Schulausschuss vorgestellt. „Ich habe mich schon vor Ort umgeschaut und muss sagen, dass es ein sehr charmanter Standort ist mit dem Stadtpark und der Stadtparkhalle.“ Im September werde sein Büro eine Bestandsaufnahme vornehmen. Voraussichtlich am 1. Oktober wird es konkreter: „Dann werden wir den ersten Workshop mit Beschäftigen der Schule und Elternvertretern durchführen“, erklärte Haas.

Ziel ist es, den möglichen Architekturbüros so viel relevante Daten wie möglich an die Hand zu geben. Es geht dabei vor allem um die Erarbeitung von pädagogischen und räumlichen Zielvorstellungen. Nach dem ersten Workshop, vermutlich am 1. Oktober, wird es eine Exkursion zu Schulbauten geben, die so ähnlich sind, wie die neue Grundschule Stakerseite einmal aussehen kann.

„Wir haben bis jetzt rund ein Dutzend solcher Schulbauberatungen gemacht“, sagt Dirk E. Haas. Zuvor ist jedoch ein Workshop geplant, an dem auch Schüler beteiligt sind. Ende 2018/Anfang 2019 soll dann der Vorentwurf des pädagogisch-räumlichen Konzepts mit Alternativen erarbeitet werden, zeitnah wird, wenn dieses Konzept steht, ein dritter Workshop mit Beschäftigten, Eltern und der Verwaltung organisiert. Vorschläge und mögliche Änderungswünsche werden dann in das Raumkonzept eingearbeitet. Mit dem Abschlussbericht ist Anfang März zu rechnen.

Leitlinien aufzustellen für leistungsfähige Schulbauten, die den Ansprüchen aller Beteiligter genügen, ist das Ziel der Schulbauberatung. Das Ergebnis dient den Architekten als Kompass für ihre Planungen.