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Kaarst: Vorster Waldhütte wird renoviert

Mit Hilfe von Kita Kindern : So wird die Vorster Waldhütte renoviert

Gemeinsam mit drei Kaarster Kitas will der Verein Neusser Handwerk aktiv werden. Die Aufgabe der Kinder ist es, ein einheimisches Tier mit Kronkorken darzustellen. Warum es den Verantwortlichen wichtig war, die Kita-Kinder einzubeziehen.

Das Dach ist morsch und undicht, und die Graffiti im Innern laden auch nicht gerade zum Verweilen ein. Kurzum: Die Wetterschutzhütte im Vorster Wald ist renovierungsbedürftig. Das hat auch der Verein Neusser Handwerk erkannt – und wird das gute Stück nun unterstützt von den Kindern der Kitas Buntakuntla, Hundert Morgen Wald und Villa Luna während der Sommermonate restaurieren.

Dabei besteht die Aufgabe der Kitakinder darin, auf drei Holztafeln, die an der Waldhütte aufgestellt werden, ein einheimisches Waldtier mit bemalten Kronkorken darzustellen. „Die Einbindung der Kindergärten war uns wichtig, um einen regionalen Bezug herzustellen und auch um an das Ehrgefühl potenzieller ,Schmierer‘ zu appellieren, damit die restaurierte Hütte in Zukunft so schön bleiben wird wie nach unserer Arbeit“, sagt Rainer Dederichs, Vorsitzender des Vereins Neusser Handwerk, der aus zehn Meisterbetrieben des Bauhandwerks im Rhein-Kreis besteht. Um auch Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt und Natur Rechnung zu tragen, werden ausschließlich nachhaltige Materialien für die Renovierung verwendet. Das Dach wird zum Beispiel ein reines Holzdach werden und es werden auch keine Tropenhölzer und chemische Dichtmaterialien verwendet. Mit 4000 Euro Materialkosten rechnen die Handwerker, und dafür konnten sie lokale Sponsoren gewinnen. Hauptpartner ist die Regiobahn, die am Vorster Wald ihre Endstation hat. Auch die Kaarster Stadtwerke sowie die Rewe Post gehören zu den Unterstützern des Projekts ebenso wie Holz Zehner aus Neuss, der Hagebaumarkt, die Brauerei Bolten, die die Kronkorken stiftet, und die Stadt Kaarst.

„Wir freuen uns auf eine tolle Gemeinschaftsaktion und auf die anschließende Einweihung mit allen Partnern, Helfern und den Kindergärten“, sagt Jochen Schumm, Sprecher des Vereins.