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Kaarst: Vorstand sagt Spätkirmes im Oktober ab

Programm stand schon fest : Kaarster Vorstand sagt Spätkirmes im Oktober ab

Die für Anfang Oktober geplante Spätkirmes der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kaarst ist vom geschäftsführenden Vorstand abgesagt worden.

„Nach intensiven Gesprächen untereinander, mit Behörden und unseren Vertragspartnern haben wir uns dazu entschieden, die geplante Spätkirmes abzusagen“, heißt es in einem Schreiben, das am Wochenende an alle Mitglieder der Bruderschaft verschickt wurde. „Aufgrund der steigenden Zahlen in Kaarst wollten wir keinen Schnellschuss machen. Die Gesundheit unserer Mitglieder und der Gäste geht vor“, erklärt Claus Schiffer, Präsident der Kaarster Bruderschaft, gegenüber unserer Redaktion. Die endgültige Entscheidung zu der Absage habe der geschäftsführende Vorstand in der vergangenen Woche getroffen. Unter der aktuellen Corona-Schutzverordnung mit Einhaltung der 3G-Regeln seien Veranstaltungen zwar generell wieder möglich, „aber nicht alles, was man darf, ist auch immer richtig“, heißt es in dem Schreiben an die Mitglieder weiter. Alle Genehmigungen wären zudem nur unter Vorbehalt der neuen Corona-Schutzverordnung, die für den 20. September angekündigt ist. „Insbesondere mit Hinblick auf die bereits abgesagten anderen Veranstaltungen in Kaarst – Kaarst total, Schützenfest Vorst, Oktoberfest Büttgen – halten wir es im Moment für klüger, den Herbst noch einmal abzuwarten“, schreibt der Vorstand. Das Programm für das erste Oktoberwochenende stand bereits so gut wie fest, wie Schiffer erklärt. „Vielleicht können wir es an anderer Stelle noch einmal benutzen“, so der Präsident: „Die Entscheidung ist richtig, wir stehen dazu.“

Nach den Herbstferien soll es allerdings eine Jahreshauptversammlung im Albert-Einstein-Forum geben – jedoch unter der Woche und ohne Musik. Der klassische Weihnachtsmarkt rund um Alt St. Martin ist dagegen aus dem Kalender gestrichen worden.