Vorst Vorbild in Sachen Flüchtlingshilfe Ein ganzes Dorf packt mit an

Vorst · Die Frauen der kfd Vorst unterstützen Flüchtlinge aus der Ukraine, wo sie nur können. Doch ohne die Unterstützung der anderen Vereine und Initiativen aus dem Dorf wäre das nicht möglich. Das Netzwerk ist riesig.

 Die kfd Vorst dienst als Vorbild in Sachen Flüchtlingshilfe. Lydia Thomasen (l.) und Petra Winkels kümmern sich ehrenamtlich um die Ukrainer und können dabei auf ein großes Netzwerk bauen. 
  NGZ-Foto: Michaelis

Die kfd Vorst dienst als Vorbild in Sachen Flüchtlingshilfe. Lydia Thomasen (l.) und Petra Winkels kümmern sich ehrenamtlich um die Ukrainer und können dabei auf ein großes Netzwerk bauen. NGZ-Foto: Michaelis

Foto: Michaelis, Judith (jumi)/Judith Michaelis (jumi)

Ihre gute Laune lassen sich Lydia Thomasen und Petra Winkels nicht verderben. Seit Beginn des Ukraine-Krieges kümmern sich die beiden Ehrenamtlerinnen gemeinsam mit den anderen Frauen der kfd Vorst um die Flüchtlinge aus der Ukraine. Täglich sind sie im Ukraine-Café unterwegs, haben ein offenes Ohr für die Frauen und Kinder aus dem Kriegsgebiet und helfen, wo sie nur können. Mittlerweile kommen nicht nur Flüchtlinge aus Vorst ins Ukraine-Café, sondern auch aus Korschenbroich, Neuss oder sogar Düsseldorf. „Wir sind so eine Art Umschlagbörse“, sagt Winkels: „Die Leute kommen zu uns, um mit ihren Landsleuten in Kontakt zu kommen.“