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Kaarst: Unfall auf A57 - Sechs Verletzte, Auto in Flammen

Auto in Flammen : Sechs Verletzte bei Unfall auf A57 bei Kaarst

Am Montag hat sich auf der Autobahn 57 bei Kaarst ein größerer Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen ereignet. Ein Auto musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Sechs Menschen wurden verletzt.

Die Autobahn 57 wurde zwischen der Ausfahrt Kaarst-Holzbüttgen und Büttgen für rund drei Stunden in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsstörungen, die sich bis in den frühen Abend hinzogen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen übersah eine 24-jährige Fahrerin eines Skoda das Stauende auf der A57 und fuhr auf einen BMW eines 50-Jährigen auf. Infolge des Aufpralls wurde der Skoda nach links gegen die Betonschutzwand und im weiteren Verlauf gegen den Audi eines 55-Jährigen sowie gegen den Toyota eines 31-Jährigen geschleudert und kam rechts an der Schutzplanke zum Stehen. Der Toyota wurde gegen die linksseitige Schutzwand gedrückt, dass er auf die Seite kippte und quer zur Fahrtrichtung auf dem vierten Fahrstreifen zum Liegen kam.

Beim Eintreffen der ersten Polizei- und Rettungskräfte begann der BMW leicht zu brennen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Die Verletzten wurden durch Rettungskräfte in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Fünf beteiligte Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Aufgrund der Löscharbeiten sowie anschließenden Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn Richtung Köln gesperrt werden. Der Verkehr wurde am Autobahnkreuz Kaarst auf die A52 in beide Richtungen abgeleitet. Die längste Stauausdehnung betrug rund fünf Kilometer.

Nach bisherigem Kenntnisstand gibt es zwei schwer- und vier leichtverletzte Personen. Den Gesamtschaden schätzen die Beamten auf rund 85.000 Euro. Im Einsatz befanden sich nach Angaben der Kaarster Feuerwehr 30 Feuerwehrkräfte sowie zwei Notärzte und fünf Rettungsfahrzeuge, der Einsatz dauerte 140 Minuten.

(chal/seeg)