Aktion „Kunst am Gartenzaun“ Tuppenhof in Kaarst-Vorst wird Open-Air-Galerie

Vorst · Der Tuppenhof in Vorst feiert seine Premiere als Gastgeber bei der Veranstaltung „Kunst am Gartenzaun“. Mehr als 140 Künstler nehmen an dem Kunstevent teil.

 Der Vorster Tuppenhof – hier mit einem Gemälde von Pia Büchert – macht bei der Aktion „Kunst am Gartenzaun“ mit.

Der Vorster Tuppenhof – hier mit einem Gemälde von Pia Büchert – macht bei der Aktion „Kunst am Gartenzaun“ mit.

Foto: Klaus Stevens/Frank Ahlert

Das Künstlerpaar Silvia (Malerin) und Günter Heimbucher (Fotograf) aus Kempen hat im Jahr 2021 die Aktion „Kunst am Gartenzaun“ ins Leben gerufen. In diesem Jahr beteiligen sich über 140 Künstler bei 24 Gastgebern an 20 Standorten an der Aktion, die am 3. und 4. Juni hochwertige Kunst präsentiert. Auch in Kaarst gibt es in diesem Jahr erstmals einen Standort für das Kunstevent: Den Tuppenhof in Vorst.

Aus der Idee der „offenen Gartenpforte“ entstand die Aktion im Jahr 2021, um Künstlern und Kulturschaffenden eine Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten auch in Corona-Zeiten präsentieren zu können. Das Künstlerpaar Günter und Silvia Heimbucher organisiert die Veranstaltung. Es ist eine künstlerische Gemeinschaftsaktion, die auch am ersten Juni-Wochenende in diesem Jahr wieder zahlreiche Künstler und Künstlerinnen aus der Region miteinander verbinden soll. In diesem Jahr wurde auch der Tuppenhof als Gastgeber mit aufgenommen.

Zu den üblichen Öffnungszeiten des Tuppenhofs, also samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr, werden in Pia Büchert, Elke Flock sowie den beiden Museumspädagoginnen Michaela Kura und Christina Puth vier „Tuppi-Frauen“ und Necati Özen vom „Kunstcafé Einblick“ in der musealen Begegnungsstätte ihre Werke präsentieren. Die Kunst wird im Bauerngarten, unter der Außenremise und rund um das Backhaus ausgestellt sein. Der Tuppenhof wird somit zu einer Open-Air-Galerie, in der Bilder, Objekte, Fotografien und Collagen ausgestellt werden. Der Eintritt ist frei. Als Günter Heimbucher seine Aktion erstmals bei Facebook ankündigte, erhielt er großen Zuspruch aus der Kunstszene und von Gartenbesitzern. Alle waren froh, in der Pandemie überhaupt etwas machen zu können.

Die Aktion führte im vergangenen Jahr weit über Kempen hinaus: Auch in Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten, Krefeld, Straelen, Mönchengladbach, Viersen, Kamp-Lintfort und sogar in Österreich wurde Kunst in Gärten ausgestellt. Damals waren 122 Künstler dabei.

(seeg)
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