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Kaarst: "Trimm-Dich-Pfad" im Vorster Wald soll wiederbelebt werden

Sport in Kaarst : „Trimm-Dich-Pfad“ im Vorster Wald soll wiederbelebt werden

Für alle Sportler, die im Vorster Wald ihre Runden drehen, gibt es womöglich bald neue Möglichkeiten zu trainieren. Die Fraktion FWG Kaarst-Förderer des Sports hat einen Antrag gestellt, den „Trimm-Dich-Pfad“ im Vorster Wald wiederzubeleben und diesen so für potenzielle Sportler noch attraktiver zu machen.

Die Verwaltung möge prüfen, ob und wie es möglich ist, dass er im Frühjahr 2022 wieder genutzt werden kann. Zugleich fragt die Fraktion nach möglichen Informationsschildern, die auf der Strecke errichtet werden, um über das Leben der Tiere und Pflanzen im Vorster Wald informieren.

Die Schilder wären eine bildende und kulturelle Ergänzung zur sportlichen Seite. Möglicherweise müsse auch der Kulturausschuss mit einbezogen werden. „Es sollten naturnahe Geräte sein und keine Fremdkörper, sie sollten gut in das Erholungsgebiet integriert werden können und vielfältig sein“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Sandra Pauen im Gespräch mit unserer Redaktion.

Weitere Voraussetzungen: Die Geräte sollten wetterfest, robust und zweckmäßig und für Jung und Alt gleichermaßen geeignet sein. Der alte „Trimm-Dich-Pfad“ im Vorster Wald von den Sportlern immer gut genutzt worden, doch mittlerweile sind die Geräte verrottet oder ganz aus dem Vorster Wald verschwunden. „Der Pfad im Vorster Wald war attraktiver als die Geräte, die in der Stadtmitte stehen. Diese werden weniger genutzt, weil die Sportler sich unserer Meinung nach wie auf einem Präsentierteller fühlen“, sagt Pauen. Zudem sei die Strecke im Stadtpark nicht unbedingt für Jogger geeignet. Das Thema kommt im Sportausschuss am 21. September auf den Tisch. Eine Stellungnahme der Verwaltung zu der Idee liegt in der Vorlage bereits vor.

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Die Wünsche nach den Geräten sollten noch präzisiert werden, sprich die Fraktion müsse eine Aufstellung und eine Anzahl der Geräte erstellen. Zudem soll eine Entwurfsplanung und eine Kostenrechnung vom Sportausschuss beschlossen werden. Die erforderlichen Finanzmittel würden dann in den Haushalt 2022 eingestellt werden. Sobald die Ausführung des Projektes beschlossen ist, würde ein Ausschreibungsverfahren erforderlich werden. „Es ist erst einmal schön, dass der Antrag nicht direkt abgelehnt wurde“, sagt Pauen. Der neue „Trimm-Dich-Pfad“ könnte auch ein Anreiz für die Menschen sein, die sonst nicht so viel Sport treiben.