Kaarst: Stellwände sollen nur noch für Ausstellungen genutzt werden

Kunst in Kaarst: Stellwände nur noch für Ausstellungen

Schmutzige Stellwände hatten zuletzt für Unmut im Kaarster Stadtgebiet gesorgt. Im Kulturausschuss machte die Verwaltung jetzt deutlich, dass 15 dieser Stellwände einer gründlichen Reinigung unterzogen worden sind.

Sie sollen jetzt ausschließlich für Kunstausstellungen verwendet und nicht mehr verliehen werden.

Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus erwartet von den Künstlerinnen und Künstlern, dass sie die Stellwände künftig nicht mehr bekleben, sondern nur noch behängen. Dagmar Treger (CDU) bat, Schäden an den Wänden in der Städtischen Galerie im Rahmen der laufenden Unterhaltung auszubessern. Kritik hatte es in einer früheren Kulturausschuss-Sitzung auch am Geländer im Ausstellungsraum gegeben. Das soll aber erstmal so bleiben, wie es ist. Im Ausschuss wurde jetzt beschlossen, die Treppenstufen mit einer reflektierenden Folie zu bekleben.

  • Vortragsreihe „Dialog Zukunft“ : „Die Festung Europa wurde gestürmt“

Am 22. November wird die Jahresausstellung „Kaarster Künstler“ eröffnet. Im Kulturausschuss ging es jetzt aber bereits um die Ausstellungen in der Städtischen Galerie im kommenden Jahr. Los geht es wie immer mit der Ausstellung der jungen Künstler der Düsseldorfer Kunstakademie. Außerdem werden Inge Schmidt und Nadia Schmidt gemeinsam ausstellen, ebenso wie Cosima Hawermann und Simon Schubert. Die Kaarster Künstler sowie die Künstlervereinigung Salix werden auch wieder ihre Werke in einer Ausstellung präsentieren. In der Kaarster Rathausgalerie wird es im kommenden Jahr eine Ausstellung zum 30-jährigen Jubiläum der Partnerstädte Kaarst und La Madeleine (Frankreich) geben, außerdem wird dort der sogenannte „Mappentag“ der Kaarster Künstlerinnen und Künstler stattfinden. Im Atrium des Kaarster Rathauses werden zudem Werke der Kaarster Künstlerin Lilo Juszyk ausgestellt – aus einem erfreulichen Anlass: ihr 80. Geburtstag.

Mehr von RP ONLINE