Kaarst: Startschuss für neue Initiative "Gesichter des Friedens"

Sven Lilienström aus Kaarst : Startschuss für neue Initiative „Gesichter des Friedens“

Zweieinhalb Jahre nach Gründung der Initiative „Gesichter der Demokratie“ starten die Organisatoren rund um den Kaarster Sven Lilienström im September mit dem Pendant „Gesichter des Friedens“.

Erstes Gesicht ist der Friedensforscher und Direktor des international renommierten SIPRI-Instituts, Dan Smith. Interviews wie unter anderem mit der 2018 ausgezeichneten Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad oder dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, sind bereits angefragt.

„Nach Aufkündigung des INF-Vertrags und einer sich rasant verändernden europäischen Sicherheitsarchitektur brauchen wir mehr denn je eine informierte und infolgedessen sensibilisierte Zivilgesellschaft. Wenn unsere Sicherheit und das friedliche Zusammenleben künftiger Generationen auf dem Spiel steht, dürfen wir nicht in der Zuschauerrolle verharren“, sagt Sven Lilienström, Gründer der Initiative „Gesichter des Friedens“.

Seine erste Initiative „Gesichter der Demokratie“ war ein voller Erfolg. Sven Lilienström interviewte für diese Reihe Menschen aus allen Sparten: Politiker, TV-Stars, Comedians. Unter anderem sprach er mit der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), dem ehemaligen Kanzler-Kandidaten Martin Schulz (SPD), Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), FDP-Chef Christian Lindner und dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel. Außerdem besuchte er Kersti Kaljulaid, die Staatspräsidentin Estlands. Seit dem Bestehen der „Gesichter der Demokratie“ haben mehr als 500.000 Menschen die „Selbstverpflichtung zum Schutz und zur Stärkung der demokratisch-zivilgesellschaftlichen Grundwerte unterzeichnet“, wie Sven Lilienström auf seiner Homepage schreibt.

Wer die Initiative „Gesichter des Friedens“ unterstützen möchte, findet Ansprechpartner und Kontaktdaten im Internet unter www.faces-of-peace.org.

(NGZ)
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