Energiepreise in Kaarst Stadtwerke setzen Abschläge für März aus

Kaarst · Wie die Stadtwerke Kaarst am Donnerstag mitgeteilt haben, arbeitet das Unternehmen „mit Hochdruck“ daran, die vorgesehenen Preisbremsen für Gas, Wärme und Strom umzusetzen. Derweil setzt das Unternehmen die März-Abschläge aus.

 Die Stadtwerke Kaarst passen die Abschläge an (Symbolfoto).

Die Stadtwerke Kaarst passen die Abschläge an (Symbolfoto).

Foto: dpa/Uli Deck

Die Stadtwerke Kaarst arbeiten mit Hochdruck daran, die vorgesehenen Preisbremsen für Gas, Wärme und Strom umzusetzen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstagnachmittag mit. „Aufgrund der Vorgabe, die Einsparung und den Abschlag für alle Kunden individuell zu berechnen, sind komplexe Anpassungen der Abrechnungsprozesse und IT-Systeme notwendig. Das Thema Preisbremsen ist sehr komplex und betrifft unsere gesamte Kundschaft. Sobald die Berechnungen abgeschlossen sind, erhalten alle Gas- und Stromkunden von uns einen Brief. Darin werden die persönlichen Entlastungen durch die Preisbremsen und der neue Abschlag erläutert“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Barczik: „Alle Kunden können sicher sein, dass ihnen die persönliche Ersparnis durch die Preisbremsen wie vom Bund vorgesehen zugutekommt.“

Damit alle Kundinnen und Kunden trotz der Verzögerungen schnellstmöglich entlastet werden, verzichten die Stadtwerke im März auf die Abschlagszahlungen für Gas, Strom und Wärme. Die gesamte Verrechnung werde mit der Jahresverbrauchsabrechnung erfolgen, heißt es in der Mitteilung. Alle Kunden, die ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, müssen nichts tun. Im März ziehen die Stadtwerke Kaarst nach eigenen Angaben keinen Abschlag ein. „Wenn Kunden ihren Abschlag monatlich selbst zahlen, sollten sie für März keinen Abschlag überweisen, das verursacht keinen Zahlungsverzug“, heißt es.

Die Energiepreisbremse deckelt die Kosten für die Verbraucher. Bei Gas beispielsweise darf die Kilowattstunde für die Verbraucher nicht mehr als zwölf Cent kosten. Den Rest übernimmt deshalb der Bund. Dies gilt jedoch nur für 80 Prozent des Jahresverbrauchs. Für die restlichen 20 Prozent müssen die Kunden den jeweils mit dem Versorger vereinbarten Kilowattstunden-Preis bezahlen. Das soll laut Bund ein Anreiz sein, Energie zu sparen.

(NGZ)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort