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Kaarst: Stadt übergibt 150 iPads an Kaarster Schulen

Home-Schooling : Stadt übergibt 150 iPads an Kaarster Schulen

Die Stadt Kaarst stellt den Schülern PCs und iPads für das Home-Schooling zur Verfügung. Vor allem für Familien, die sich keine technische Ausrüstung leisten kann, ist das eine große Hilfe.

Die vergangenen Wochen haben Schüler, Lehrer und vor allem Eltern vor große Herausforderungen gestellt. Durch die Corona-Krise war normaler Schulbetrieb nicht möglich, sodass die Schüler in Kinder-, Wohn-, oder Esszimmer lernen und ihre Aufgaben erledigen mussten. Das Home-Schooling ersetzt noch immer den regulären Schulbetrieb, die Kinder können lediglich an einem Tag in der Woche zur Schule gehen. Nicht alle Familien haben die gleichen Voraussetzungen, deshalb ist diese Art des Unterrichts besonders dort schwierig, wo die technischen Voraussetzungen für die Teilhabe an digitalen Unterrichtsangeboten fehlen.

Deshalb die Stadt Kaarst die bereits im Medienentwicklungsplan vorgesehene Beschaffung von iPads vorgezogen und im April weitere 150 Tablet-Geräte bestellt. Zusätzlich stellt die Stadt 30 Laptops über einen Leihvertrag zur Verfügung. Am vergangenen Mittwoch hat Michael Wilms, Bereichsleiter für Schule und Sport, die ersten iPads und Laptops an Volker Werker, Schulleiter des Georg-Büchner-Gymnasiums in Vorst, überreicht. „Wir wollen, dass der Online-Unterricht für alle Schüler funktioniert – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Mit der Hardware schaffen wir einen Teil der technischen Voraussetzung, damit dies gelingt“, sagt Wilms. Gleichzeitig stellt die Stadt für die Grundschulen zwei Online-Plattformen bereit, begleitet die Installation und organisiert den Support, damit die Lehrer über diese Plattformen in direkten Kontakt mit ihren Schülern treten können.

Familien, die technische Ausstattung für den Heimunterricht ihrer Kinder benötigen, können sich direkt mit der Stadt Kaarst (Bereich Schule und Sport) in Verbindung setzen. „Wir finden Lösungen und haben ausreichend Geräte“, sagt Wilms. GBG-Schulleiter Volker Werker ist froh, dass die Geräte in seinem Gymnasium eintreffen. „Es ist nicht selbstverständlich, dass in allen Familien die notwendige Ausstattung vorhanden ist. Deshalb kommt diese Hilfe der Stadt an“, sagt Werker.

(NGZ)