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Kaarst: Stadt prüft weitere Bepflanzungen gegen A52-Lärm auf Friedhof

Lärm-Problem in Kaarst : Stadt prüft weitere Bepflanzungen gegen A52-Lärm auf dem Hauptfriedhof

Nach der aufgekeimten Debatte über Autobahn-Lärm auf dem Kaarster Friedhof, will die Stadt nun Schritte prüfen, die zu einer Verbesserung der Situation führen könnten.

Wie die Verwaltung mitteilte, soll ausgelotet werden, inwieweit zusätzliche Pflanzungen innerhalb der Friedhofsanlage entlang der Autobahn möglich sind, um den Lärm zu minimieren. Sowohl Pfarrer als auch Bestatter und Friedhofsgäste hatten das Problem bestätigt. Vor allem im neuen Teil des Friedhofs, der direkt an die A52 grenzt, seien bei Beerdigungen die Worte des Pfarrers kaum zu verstehen.

Der Stadt ist die Problematik nach eigenen Angaben seit Jahren bekannt. In der Vergangenheit seien bereits Maßnahmen vorgenommen worden – etwa zusätzliche Bepflanzung. Wie bereits Bestatter Peter Bayer vermutete, erschweren unterschiedliche Zuständigkeiten die Lage. Die Stadt betont: „Grundsätzlich liegt das Problem entlang der Böschung, die zur Autobahn gehört. Hierfür ist der zuständige Straßenbaulastträger, Straßen.NRW, verantwortlich.“ Von diesem seien jedoch in der Vergangenheit zusätzliche Maßnahmen – wie zum Beispiel die Errichtung einer Lärmschutzwand entlang der Böschung – abgelehnt worden.

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Pfarrerin Annette Marianne Begemann von der Evangelischen Kirchengemeinde hatte betont, Platzierungen dieser Art grundsätzlich für schwierig zu halten: „Dass man Friedhöfe ausweitet in Richtung von Autobahnen beziehungsweise Autobahn-Ausfahrten, ist fragwürdig.“