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Kaarst: Stadt lädt zu Infoveranstaltung für Wohngebiet "Commerhof" ein

Neues Gebiet in Holzbüttgen : Stadt lädt zu Infoveranstaltung für Wohnquartier „Commerhof“

Die Stadt Kaarst wird in den kommenden Jahren im Osten von Holzbüttgen den „Commerhof“ als neues Wohnquartier entwickeln. Für die genauen Pläne soll es eine Infoveranstaltung geben.

Neben der Wohnbebauung mit Geschosswohnungsbau und dem Bau von Einfamilienhäusern sollen dort auch eine Kita und ein Nahversorger etabliert werden. Über die Grundzüge der Planung, die Erschließung und die zeitliche Realisierung wird die Stadt alle  interessierten Bürger in einer Informationsveranstaltung am 23. August ab 18.30 Uhr im Pfarrsaal der evangelischen Lukaskirche am Lindenplatz in Holzbüttgen informieren. Der Einlass beginnt um 18 Uhr. Aufgrund des Infektionsgeschehens besteht für die Veranstaltung Maskenpflicht. Weitergehende Informationen zu dem Plangebiet gibt es auf der Internetseite der Stadt Kaarst.

Das städtebauliche Ziel mit der Herrichtung des „Commerhofs“ ist es, die Nord-Süd-Verbindung durchgängig zu gestalten und dazu den vorhandenen Grünzug zu nutzen. Der Planbereich liegt im südöstlichen Teil von Holzbüttgen zwischen dem Bruchweg und der Hans-Dietrich-Genscher-Straße und umfasst rund fünf Hektar Fläche. Das neue Gebiet soll dem gestiegenen Wohnungsbedarf in der Stadt begegnen. Zusätzlich ist ein Nahversorger mit weniger als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche vorgesehen. Das Plangebiet ist in drei Bereiche aufgeteilt worden. Los gehen soll es mit der Entwicklung des Teilbereichs A2. Dort steht der geplante Neubau einer fünfgruppigen Kindertageseinrichtung im Fokus. Der gesamte Bebauungsplan „Commerhof“ reicht von der Straße am Storkesfeld bis zur Siemensstraße.  Grundzüge der Planung sind unter anderem eine durchgängige Grünverbindung von Nord nach Süd, vom Bruchweg bis zur K37, eine durchgängige Erschließung vom neuen Kreisverkehr an der K37 über mehrere platzartige Aufweitungen der Erschließungsachse, die bis zur Kreuzstraße geführt wird und überwiegend als Mischverkehrsfläche vorgesehen ist. Mittlerweile steht auch der Träger für die Kita fest: Der bilinguale Anbieter „Villa Luna“ wird die Kita betreiben.