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Kaarst: SPD fragt Energiekosten städtischer Gebäude ab

Betriebsausschuss in Kaarst : SPD fragt Energiekosten ab

Die Gaspreise steigen, Strom und Sprit werden teurer: Die Sozialdemokraten wollen eine Übersicht über die städtischen Gebäude haben.

Die Energiekrise trifft alle Bevölkerungsgruppen hart. Im Winter, da sind sich Experten einig, wird es noch schlimmer.

Auch die Stadt Kaarst ist von den steigenden Energiekosten und der angespannten Lage auf dem Energiemarkt betroffen. Darunter nicht nur private Haushalte, sondern vor allem auch öffentliche Gebäude und Einrichtungen. Und davon gibt es in der Stadt Kaarst viele – viele alte vor allem. Daher hat die SPD für den Betriebsausschuss in der kommenden Woche einen Antrag gestellt. Die Sozialdemokraten fordern von der Verwaltung eine aktuelle Übersicht über die Energieverbrauche für Strom, Gas, Öl und Wasser der Gebäude, die in der Hand der Gebäudewirtschaft Kaarst (GWK) liegen – das sind beispielsweise Schulen, Kitas, Sporthallen oder die beiden Rathäuser. Zudem will die SPD wissen, welche mittel- und langfristigen Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs der Gebäude und der Kosten mit Blick auf die Entwicklungen geplant sind und ob es einen Zeitplan zur Umsetzung gibt. Sabine Kühl, Sprecherin der SPD-Fraktion im Betriebsausschuss, betont: „Die Entwicklung zeigt, dass wir so schnell wie möglich von fossilen Energieträgern unabhängiger werden und den Energieverbrauch senken müssen. Das wird insbesondere in den kommenden Wintermonaten eine große Herausforderung werden.“

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In der gleichen Sitzung wird die GWK über den aktuellen Sachstand der Bautätigkeiten im Stadtgebiet berichten. Über den Sachstand der neuen Gesamtschule am Risgeskirchweg wird es einen gesonderte Bericht geben, wie die Verwaltung in den Unterlagen zum Ausschuss ankündigt.