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Kaarst: SI-Club fördert Trinkwasser-Aufbereitung in Uganda

Nachhaltigkeit aus Kaarst : SI-Club fördert Trinkwasser-Aufbereitung in Uganda

Der Kaarster SI-Club unterstützt ein Projekt, das sich mit der Förderung von Trinkwasser im afrikanischen Uganda zum Ziel gesetzt hat.

Die Kaarster Soroptimistinnen sind die erste klimaneutrale Kaarster Organisation. In der aktuellen Amtszeit von Präsidentin Marlies Kallen beschäftigen sich die 28 Soroptmistinnen mit dem Thema Nachhaltigkeit.

Der Impuls, den Club klimaneutral zu stellen, kam von Clubschwester Estelle Herlyn aus Meerbusch, Professorin für Beschaffung und Nachhaltigkeit an der Hochschule am Studienzentrum Düsseldorf. In einem Vortrag über die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele stellte Herlyn das Projekt des Meerbuscher Clubs vor und rannte damit offene Türen bei den Kaarster Clubschwestern ein. Zunächst wurde mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamts berechnet, wie viel CO2 im Rahmen der Clubarbeit, beispielsweise bei den monatlichen Treffen, verursacht wird. „Das war natürlich im Corona-Jahr mit vielen virtuellen Treffen weniger als normal, aber wir haben großzügig aufgerundet“, erklärt Marlies Kallen. So kamen im Kaarster Club 26 Tonnen CO2 zusammen.

Dafür kaufte der Club über die Plattform „myclimate“ Zertifikate, mit denen ein Klimaschutzprojekt in Uganda unterstützt wird. Das Projekt COP Water Purification WADI Uganda ermöglicht Familien, Trinkwasser keimfrei aufzubereiten. Statt es über Feuer abzukochen und dabei CO2-freizusetzen, wird das Wasser durch Sonnenstrahlung desinfiziert. „Sauberes Wasser ist ein Menschenrecht“, sagt Soroptimistin Camilla Altvater. „Wir haben uns für das Projekt entschieden, weil es den gleichberechtigten Zugang zu sauberem Trinkwasser fördert und einfach funktioniert.“

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Im Rahmen des Projekts konnten bereits 10.000 Haushalte in 45 Dörfern in Uganda mit den erforderlichen Messgeräten ausgestattet werden. Die Kaarster Soroptimistinnen sehen ein großes Potenzial in der nichtstaatlichen Förderung von Klimaschutzprojekten, um den internationalem Klimaschutz voranzubringen. „Tausende kleine Projekte wie unseres können Großes bewegen“, ist Marlies Kallen überzeugt.

(NGZ)