Verkaufsoffener Sonntag in Kaarst Rund 80 Aussteller bieten beim Ostermarkt ihre Waren an

Kaarst · Kunsthandwerker und regionale Händler hoffen auf zahlreiche Kundschaft, die Stadtwerke locken mit Mitmach-Aktionen an den Maubishof.

 Die Organisatoren des zwölften Ostermarktes und das Maskottchen „Kaarsten“ freuen sich auf Sonntag.

Die Organisatoren des zwölften Ostermarktes und das Maskottchen „Kaarsten“ freuen sich auf Sonntag.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Wenn die Wettervorhersage hält, was sie verspricht, wird es unter dem Hasenkostüm von Osterhase „Kaarsten“ ziemlich warm, die Besucher des zwölften Kaarster Ostermarktes wird es aber freuen: Für den kommenden Sonntag sind 20 Grad angesagt. „Dann wird es richtig voll“, glaubt Patrick Einhirn von der Agentur „Eingedeckt“, die den Ostermarkt nach zwei Jahren Corona-Pause wieder ausrichten wird. Veranstalter sind die Stadt Kaarst, die ISG Kaarst-Mitte und die Werbegemeinschaft Rathaus-Arkaden.

„Wir haben alle schon Entzugserscheinungen. Hoffentlich haben die Menschen in der Region das auch“, erklärte Kulturmanager Dieter Güsgen bei der Pressekonferenz am Montag vor dem Ostermarkt. Mit dabei sein werden auf dem Rathaus-Vorplatz, dem Maubishof und den Parkflächen an der Maubisstraße über 80 Aussteller: Von Kunsthandwerk über Händler bis hin zum Messerschärfer, der auch immer samstags auf dem Wochenmarkt zu finden ist. Die Stadtwerke bieten auf der Wiese im Maubishof Mitmach-Aktionen für Kinder an, in den Rathaus-Arkaden freuen sich die Einzelhändler auf die Kunden. „Das ist immer der beste verkaufsoffene Sonntag für uns“, sagte Heinz Wirnsberger, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Rathaus-Arkaden. Die Einzelhändler öffnen um 13 Uhr, der Markt selbst um 11 Uhr.

Die Agentur „Eingedeckt“ ist seit 2011 für die Ausrichtung verantwortlich. „Wir freuen uns, wieder da zu sein“, sagte Yvonne Einhirn: „Und die Aussteller freuen sich total, ihre Waren wieder anbieten zu können.“ Der Anteil an Kunsthandwerkern auf dem Markt ist erneut relativ hoch, auch viele regionale Händler sind dabei. „Wir versuchen immer, lokale Händler auf den Markt zu bekommen. Das ist bei 80 Ständen schwierig, aber der Großteil kommt aus der Region“, erklärte Patrick Einhirn. Auch gastronomische Angebote wird es geben, allerdings nicht im Übermaß. „Die örtliche Gastronomie freut sich auch über Gäste“, so Yvonne Einhirn. Ohne „Kaarsten“ geht aber nichts: Das Maskottchen des Ostermarktes wird am Sonntag kleine Präsente in Form von Schokoladen-Osterhasen an die Kinder verschenken. Gesponsort werden sie von der Gaststätte „Altes Rathaus“. Für Ursula Baum ist es der erste Ostermarkt in ihrer Funktion als Bürgermeisterin, auch sie ist voller Vorfreude. „Ich glaube, es wird eine gute Sache. Ich bin von der Liste der teilnehmenden Händler beeindruckt“, sagte Baum.

Dieter Güsgen ging auf die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen ein. Auf dem Ostermarkt gilt 3G, es gibt stichprobenartiige Kontrollen. Die neue Verordnung sieht im Freien dagegen keine Maskenpflicht mehr vor.