Kaarst rüstet Flutlichtmasten auf LED-Beleuchtung um

Umrüstung erfolgt in den Herbstferien : LED-Flutlicht für Kaarster Sportanlagen

Die Masten auf den drei großen Sportanlagen im Stadtgebiet werden in den Herbstferien umgerüstet.

Licht an für die neue LED-Technik auf den großen Kaarster Sportanlagen: Anfang der Woche wurde damit begonnen, die Flutlichtmasten am Kaarster See umzurüsten. Mit der neuen LED-Technik wird der Energieverbrauch um 75 Prozent gesenkt. Die Masten auf dem Naturrasenplatz sind bereits umgerüstet, in dieser Woche sollen die Arbeiten an den beiden Kunstrasenplätzen abgeschlossen werden. „Danach geht es nahtlos in Büttgen und in Vorst weiter“, sagt Uwe Schnielke, Leiter des Bereichs Tiefbau. Bis Ende der Herbstferien sollen alle drei Standorte umgerüstet sein, wenn es die Witterung zulässt.

Die Kosten für die drei Sportanlagen betragen rund 120.000 Euro. Ein Drittel wird durch Fördermittel vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit übernommen. „Nach acht bis zehn Jahren hat sich diese Investition amortisiert“, sagt Schnielke. Die Vorteile der neuen Technik liegen auf der Hand: Das Flutlicht wird auf Knopfdruck, die LED-Technik ist umweltfreundlicher, der Wartungsaufwand ist viel geringer und die Lebensdauer viel höher. Die alten Lampen mussten nach fünf Jahren Betrieb ausgewechselt werden. Im normalen Trainingsbetrieb brennt das Flutlicht zumindest am Kaarster See jeden Tag, wie Platzwart Stephan Eckardt berichtet. Auf dem Naturrasenplatz am Kaarster See wurden zwölf Strahler auf sechs Masten umgerüstet, auf dem Kunstrasenplatz acht Strahler auf sechs Masten. Zusätzlich werden auf dem kleinen Kunstrasenplatz vier Strahler auf zwei Masten umgerüstet.

Die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet ist bereits im Jahr 2017 auf LED umgerüstet worden. Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus freut sich, dass nun auch die Sportanlagen in einem neuen Licht erstrahlen. „Damit gehen wir den Weg konsequent weiter, den wir bereits bei der Umrüstung unserer Straßenbeleuchtung eingeschlagen haben“, sagt Nienhaus.

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