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Kaarst: Rotarier spenden Masken für Bedürftige

500 FFP2-Masken an Kirchengemeinde übergeben : Rotarier spenden Masken für Bedürftige

Der Rotary-Club Kaarst-Korschenbroich hat der evangelischen Kirchengemeinde 500 FFP2-Masken gespendet. Die Masken werden nun verteilt.

Die Sonne strahlte am Freitagmorgen mit den Gesichtern der Beteiligten vor der evangelischen Johanneskirche in Büttgen um die Wette: Pfarrer Ralf Düchting nahm 500 FFP2-Masken in Empfang, die der Rotary-Club Kaarst-Korschenbroich als Spende überreichte.

In der letzten Sitzung des Diakonieausschusses war die Überlegung aufgekommen, wie sich sozial Schwache, Nicht-Sesshafte und Flüchtlinge die mittlerweile verpflichtend in der Öffentlichkeit zu tragenden FFP-2-Masken beschaffen sollten: „Wir haben überlegt: Wer braucht Unterstützung und wen können wir fragen, der uns hilft“, berichtete Ralf Düchting.

Er bekam vor Weihnachten Kontakt zu Rotarier Alard von Buch und freute sich über dessen Angebot, sich zu melden, falls Hilfe benötigt werde: „Wir sind ein klassischer Serviceclub und wollen etwas Gutes tun“, sagte von Buch. Pfarrer Düchting sprach ihn in Sachen Masken an – dann ging alles ganz schnell: Insgesamt bestellten die Rotarier 2000 Masken, die auch in Korschenbroich verteilt werden sollen.

In Kaarst nahm Pfarrer Düchting gemeinsam mit Christian Horn, dem Vorsitzenden des Presbyteriums, die einzeln verpackten Masken entgegen. Die Rotarier Jörg-Ulrich Drews und Sebastian Semmler unterstützen die Aktion. Düchting zeigte sich begeistert über den unkomplizierten Ablauf – es vergingen nur zwei Tage zwischen Anfrage und Lieferung. „Die Masken sind nicht nur sicherer, sondern halten auch länger und sind damit nachhaltiger“, meinte Düchting.

Sie werden nun großflächig verteilt: 200 Stück bekommt der Ökumenische Arbeitskreis „Asyl“ zur Abgabe an Flüchtlinge. 100 Masken erhält jeder der drei Gemeindebezirke (Kaarst-Mitte-Ost, Holzbüttgen/Kaarst-West und Büttgen, Driesch und Vorst). Einige werden in den Kirchen ausgelegt, die meisten an Bedürftige verteilt. Hier greift das Netzwerk der evangelischen Kirche, das zu diesen Menschen Kontakt hat.