Karneval in Kaarst Rosenmontagszug in Büttgen endgültig abgesagt

Büttgen · Nun ist es offiziell: Auch im Jahr 2022 wird kein Rosenmontagszug durch Büttgen ziehen. Auch weitere Veranstaltungen werden wegen Corona nicht stattfinden.

Jetzt ruhen die Hoffnungen auf 2023. Für das nächste Jahr ist der Rosenmontagszug – hier ein Bild aus 2019 – in Büttgen endgültig abgesagt.

Jetzt ruhen die Hoffnungen auf 2023. Für das nächste Jahr ist der Rosenmontagszug – hier ein Bild aus 2019 – in Büttgen endgültig abgesagt.

Foto: Stephan Seeger

Der Karnevalsverein „5 Aape“, der den Zug organisiert, hat ihn nun endgültig abgesagt. Zudem wird auch die für Januar geplante gemeinsame Karnevalssitzung der Vereine „5 Aape“, „Narrengarde Blau-Gold“ und „Kaasch op jöck“ nicht stattfinden können. „Wir haben alles abgesagt. Es geht einfach nicht, dass wir noch Veranstaltungen machen“, sagt ein trauriger Peter Ducksch, Vorsitzender des Karnevalsvereins „5 Aape“, unserer Redaktion. Niemand wisse, was die Omikron-Variante mit sich bringe, deshalb wurde schon jetzt alles abgesagt. „Uns blieb nichts anderes übrig“, sagt Ducksch. Die bisherigen Planungen für die Durchführung des Rosenmontagszuges am 28. Februar können somit in den Papierkorb wandern.

Dabei war die Vorfreude bei allen Beteiligten groß: Sowohl die Mitglieder der „5 Aape“ als auch die teilnehmenden Musikkapellen und Vereine wollten unbedingt wieder über die Büttgener Straßen ziehen und Kamelle in die Menge werfen, doch darauf müssen sie nun mindestens ein weiteres Jahr warten. Länger hätten die Organisatoren mit der Absage auch nicht warten können, denn sie hätten noch Wurfmaterial besorgen müssen.

Einen kleinen Vorteil hat die Absage allerdings: So haben die „5 Aape“ ihre Orden gespart. Diese wurden bereits zur Session 2020/21 produziert, dabei hat der Verein extra aufgrund der undurchsichtigen Situation im vergangenen Jahr auf eine Jahreszahl verzichtet. „Das konnten wir zum Glück noch vorzeitig stoppen“, sagt Ducksch. Auch das Motto „Die Wüstenwelt voller Pracht, mit Büttger Narren sie erwacht“ ist noch unverbraucht und könnte ein Jahr weitergeschoben werden. „Das würde sich zumindest anbieten“, sagt Ducksch.

Ob die Karnevalsvereine gemeinsam mit der Stadt Kaarst an Altweiber eine Veranstaltung durchführen, steht noch nicht fest. Wenn, dann müsste sie draußen vor der Rathausgalerie stattfinden. „Anfang 2022 werden wir mit der Stadt darüber sprechen“, kündigt Ducksch an.

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