Kaarst: Rhein-Kreis darf Kuvasz-Hunde neu vermitteln

Urteil für den Rhein-Kreis Neuss : 18 Kuvasz-Hunde aus schlechter Haltung suchen ein Zuhause

Die 18 Kuvasz-Hunde, die zuletzt den Haltern in Kaarst weggenommen worden waren, dürfen nun vom Rhein-Kreis Neuss neu vermittelt werden. Das hat das Verwaltungsgericht am Mittwoch entschieden.

Zur Begründung führte die Kammer aus, die Maßnahmen auf der Grundlage des Tierschutzgesetzes seien rechtmäßig erfolgt, weil die Hunde erheblich vernachlässigt und grob tierschutzwidrig gehalten worden seien. Die Halter dürfen nur noch zwei Tiere in ihren Räumlichkeiten unterbringen. Mindestens 20 Hunde waren auf engem Raum gehalten worden, ohne dass die Mindestanforderungen an Hygiene und Platzbedarf gewährleistet wurden.

Die Räumlichkeiten sowie die Hunde selbst seien mit Kot und Urin verschmutzt gewesen. Bei Jungtieren wurde Mangelernährung festgestellt. Gegen die Entscheidung ist eine Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster zulässig.

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